von Sven Lennartz
Mit Flash kann man nicht nur Videos zeigen, sondern auch richtig schicke Sachen machen. Doch oft scheiden sich die Geister. Sobald von Flash im Webdesign die Rede ist, sind die Kritiker nicht weit. Dabei hat Flash seine Stärken. Dinge können realisiert werden, die mit HTML und CSS niemals möglich sein werden.
Dies kann kreativ, beeindrucken, phantasievoll oder überraschend ausfallen. Stärken sind Animation, Video, Sound. Doch diese Stärken gehen zu Lasten der Verständlichkeit. Wo ungewöhnliche Menüs und vertrackte Layouts möglich sind, da wird vieles nicht mehr verstanden. So findet sich Flash vor allem bei Designern aller Art, Werbern, aber nie da wo es auf Einfachheit und Geschwindigkeit ankommt.
Ein Zuviel an Erfindergeist wird manchmal bestraft. Verfügt der Gestalter über viel Fantasie wird das Surferlebnis anstrengend oder irritiert. Das passiert besonders dann, wenn Flash für das Seitendesign eingesetzt wird. Die Freiheit verführt zu ungewöhnlichen Lösungen. Ob die aber immer verstanden werden?
Flashdesigner müssen begreifen, dass ein PopUp nicht mehr zeitgemäß ist. Nahezu alle Browser blocken die Zusatzfenster inzwischen. Tricksen oder Überreden hilft auch nicht mehr. Man sollte einfach drauf verzichten.
Folge der endlos roten Linie (Maustaste drücken und dann vor oder zurück)

So kann man sich in Szene setzen und aus einer an sich langweiligen Agenturseite ein humorvolles, selbstironisches Intermezzo machen

Auch ein interessantes Konzept für eine Navigation. Limbus aus Frankreich

Noch eine Agentur. Tolle Effekte mit Videos und Kameralinse

Agenturenklassiker, diesmal mit CDs

Der Moon Palace verfügt auch über eine fantasievolle Navigation

Der Stift kann einen ganz nervös machen

Selbstdarstellung der etwas anderen Art

Navigation mit Drehregler aus der Schweiz

Die Navigation braucht ein Rad, das ist nicht immer einfach…

Eine Bildergalerie. Auf diese Navigation muss man erst einmal kommen

Die Funnel Design Group, ein Flash Klassiker

Kashiwa Sato loves color palettes. Do your eyes too?

d’strict nutzt eine Art Lupe. Das Spaltendesign täuscht, es ist überwiegend Staffage

Fein ziseliertes Pixeldesign wird hier auf die Spitze getrieben. Flash sorgt für Lebendigkeit.

Mohamed Yosry nutzt Flash auf eine ganz eigene Art und Weise

Wir mögen BIG Typo – auch mit Limone

Kimm Saatveldt, so präsentiert sich der moderne Fotokünstler im Netz. Zum Navigieren die Maus in die Bildmitte platzieren

Dies ist die Visualisierung eines Musikstücks der Gruppe SWOD. Es heisst Waltz 57 und die Geräusche gehören auch im Original zum Stück.

Der HBO Voyeur. Ein Klassiker, den man gesehen haben muss

Yammat: Navigation mit Gummibändern

Ein ungewöhnliches Format für die Website einer Webdesign-Agentur
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