Dateien

Drop.io: Datenaustausch leicht gemacht

9. Mai 2008
von

Kostenlose Plattformen für den Up- und Download von Dokumenten aller Art gibt es viele: So einfach, bequem und vielseitig wie bei Drop.io ist die Sache aber wirklich selten. Wer “Drops” bereitstellen will, braucht noch nicht einmal eine Registrierung.

dropio screen foto

  • Sie wählen lediglich eine persönliche Downloadadresse (z. B. www.drop.io/drwebdownloads) -
  • wählen auf Ihrem Rechner die Datei(en) aus, die Sie hochladen wollen (max. 100 MB),
  • klicken auf den “Drop it”-Button …

… und kurz darauf stehen Ihre Dateien im Internet zum Download bereit. Die Uploadgeschwindigkeit kann sich dabei sehen lassen.

dropio foto

Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit, einen Passwort-Schutz einzurichten und die Zugriffrechte anderer Nutzer zu beschränken. Standardmäßig werden die Dokumente ein Jahr nach dem letzten Ladevorgang vom Server gelöscht. Sofern erforderlich lässt sich die Verfügbarkeit aber verlängern oder auch von vornherein bis auf einen Tag verkürzen. Im Bereich “Media” können Besucher die Dateien, wie von Weblogs gewohnt, kommentieren und weiterleiten.

Admin- und Komfortfunktionen

Wer seine persönliche Ladefläche mehrfach nutzen will, hat direkt im Anschluss an den Download die Möglichkeit, ein optionales Administratoren-Passwort einzurichten: Mit dessen Hilfe lassen sich die Inhalte vorhandener “Drops” unter derselben Adresse erneuern, umleiten oder löschen. Außerdem können Sie auf diese Weise nachträglich Zugriffsrechte und Passwörter ändern und ein eigenes Logo hochladen.

dropio logo foto

Noch nicht ganz so überzeugend funktionieren die zahlreichen Extras: So bietet der Anbieter unter anderem die Möglichkeit,

  • Dokumente via E-Mail, MMS und sogar per Fax hochzuladen,
  • Audionachrichten über eine US-amerikanische Festnetznummer aufzusprechen und als MP3-Datei im “Drop” bereitzustellen,
  • Notizen und Links von Hand zu speichern,
  • die vorhandenen Inhalte als Weblog und RSS-Newsfeed aufzubereiten und
  • den Drop als Upload-Widget in andere Webseiten einzubauen.

Nicht alle diese Komfortfunktionen haben bei unserem Kurztest auf Anhieb erwartungsgemäß funktioniert. Das tut der Grundidee aber keinen Abbruch: Einfacher und schneller als mit drop.io ist der Adhoc-Austausch von Dokumenten in Teams unter Umgehung des E-Maileingangs kaum möglich.

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Lukas Schlömer

ist ein bekannter Fachautor, der für Dr. Web unter Pseudonym schreibt.

11 Kommentare zu „Drop.io: Datenaustausch leicht gemacht

  1. .carsten am 9. Mai 2008 um 10:07

    Kaum hier veröffentlicht, schon nicht mehr im Netzt zu erreichen, die Adresse, oder? :-)

  2. SevenCoder am 9. Mai 2008 um 10:22

    Fehler: Seite kann nicht angezeigt werden.

    Die Erreichbarkeit lässt aber zu wünschen übrig :)

  3. Wishu am 9. Mai 2008 um 12:40

    scheint down zu sein

  4. Matthias am 9. Mai 2008 um 15:01

    Läuft jetzt problemlos… :)

  5. Uwe am 9. Mai 2008 um 15:19

    Also ich finde meinen Zeta Uploader auch ganz schnieke.

    (Wenn ich hier überhaupt drauf verlinken darf…)

  6. maendu am 9. Mai 2008 um 21:10

    Leider wieder mal so eine Plattform die nicht den internationalen Standards entspricht und ohne den Flashplayer nicht funktioniert…

    Damit werden zahlreiche Benutzer ausgeschlossen und ist in der Parxis nur bedingt einsetzbar.

  7. wolfgang am 12. Mai 2008 um 19:14

    ach ja – immer diese flash-nörgler ;)
    für mich ist flash ja durchaus ein internationaler standard, aber egal.
    ich finds gut.
    gibt es denn irgendeinen umsonst-dienst, bei dem man files, die größer als 100mb sind, uploaden kann? hatte kürzlich das problem, und die datei lies sich leider ums verrecken nicht verkleinern…
    kennt jemand sowas?

  8. Markus am 12. Mai 2008 um 20:45

    Es fragt sich halt nur wie zuverlässig der Dienst ist, denn wenn man sich die Posts hier druchliest …

  9. Eric Sturm am 13. Mai 2008 um 22:11

    @Markus: Ich nutze drop.io seit ca. einem halben Jahr, vor allem im privaten Bereich, und bin bisher sehr zufrieden damit.
    OK, manchmal sind die Reaktionszeiten etwas länger, aber insgesamt ist das super-simple Konzept überzeugend, z. B. wenn man weniger internet-affinen Menschen schnell und einfach Dat(ei)en zur Verfügung stellen will.

  10. [...] für die Dateien, die auf max. 100 Mb beschränkt sind. Kurzbeschreibung gibts hier. Alternativdienst. Zeta [...]

  11. mehmet am 29. Oktober 2008 um 01:00

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