Drop.io: Datenaustausch leicht gemacht
Kostenlose Plattformen für den Up- und Download von Dokumenten aller Art gibt es viele: So einfach, bequem und vielseitig wie bei Drop.io ist die Sache aber wirklich selten. Wer "Drops" bereitstellen will, braucht noch nicht einmal eine Registrierung.

- Sie wählen lediglich eine persönliche Downloadadresse (z. B. www.drop.io/drwebdownloads) -
- wählen auf Ihrem Rechner die Datei(en) aus, die Sie hochladen wollen (max. 100 MB),
- klicken auf den "Drop it"-Button ...
... und kurz darauf stehen Ihre Dateien im Internet zum Download bereit. Die Uploadgeschwindigkeit kann sich dabei sehen lassen.

Bei Bedarf haben Sie die Möglichkeit, einen Passwort-Schutz einzurichten und die Zugriffrechte anderer Nutzer zu beschränken. Standardmäßig werden die Dokumente ein Jahr nach dem letzten Ladevorgang vom Server gelöscht. Sofern erforderlich lässt sich die Verfügbarkeit aber verlängern oder auch von vornherein bis auf einen Tag verkürzen. Im Bereich "Media" können Besucher die Dateien, wie von Weblogs gewohnt, kommentieren und weiterleiten.
Admin- und Komfortfunktionen
Wer seine persönliche Ladefläche mehrfach nutzen will, hat direkt im Anschluss an den Download die Möglichkeit, ein optionales Administratoren-Passwort einzurichten: Mit dessen Hilfe lassen sich die Inhalte vorhandener "Drops" unter derselben Adresse erneuern, umleiten oder löschen. Außerdem können Sie auf diese Weise nachträglich Zugriffsrechte und Passwörter ändern und ein eigenes Logo hochladen.

Noch nicht ganz so überzeugend funktionieren die zahlreichen Extras: So bietet der Anbieter unter anderem die Möglichkeit,
- Dokumente via E-Mail, MMS und sogar per Fax hochzuladen,
- Audionachrichten über eine US-amerikanische Festnetznummer aufzusprechen und als MP3-Datei im "Drop" bereitzustellen,
- Notizen und Links von Hand zu speichern,
- die vorhandenen Inhalte als Weblog und RSS-Newsfeed aufzubereiten und
- den Drop als Upload-Widget in andere Webseiten einzubauen.
Nicht alle diese Komfortfunktionen haben bei unserem Kurztest auf Anhieb erwartungsgemäß funktioniert. Das tut der Grundidee aber keinen Abbruch: Einfacher und schneller als mit drop.io ist der Adhoc-Austausch von Dokumenten in Teams unter Umgehung des E-Maileingangs kaum möglich.









