Drei komische Navigationen

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Wem fällt denn so etwas ein? Während die Maus über einem der schwarzen Punkte steht (die weißen sind eh nur Dekoration) zeigt sich weit unterhalb der Veranstaltung ein textlicher Hinweis auf den zu erwartenden Inhalt. Besucher mit Facettenaugen haben damit wahrscheinlich keine Schwierigkeiten.

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Ungefähr aufgrund der gleichen Gedanken könnte auch Azure entstanden sein. Zumindest was die Navigation betrifft. Auch hier sind Hinweis und Mauszeiger voneinander getrennt. Das macht es echt schwer der Menüauswahl zu folgen. Seltsam ist auch die "Nullstellung". Eigentlich handelt es sich um so etwas wie eine Rubrik oder ein Oberbegriff. Sie wird durch neue Texte ersetzt sobald die Maus in Aktion tritt.

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Was durchgestrichen ist, ist ungültig. Nicht so bei R.FM. Aber vielleicht ist man beim designen nur ein bisschen in der Zeile verrutscht. Und überhaupt: wer Regenbogenlinien benutzt, der mag auch Pferdebilder.

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Über Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

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27 Kommentare zu Drei komische Navigationen

  1. Sascha 19. März 2008 at 02:54 #

    Der dritte Link ist falsch. Ob ich mir den nach den beiden ersten allerdings anschauen möchte? Naja…

  2. SITS 19. März 2008 at 08:22 #

    Nach den ersten beiden Links möchte man sich den dritten eigentlich tatsächlich ersparen. Wobei die Variante mit den schwarzen Punkten wirklich den Vogel abschießt. Warum benötigt man dafür eigentlich Flash? Eine ähnlich grauenvolle Navigation lässt sich auch einfacher umsetzen :-)

  3. Martin 19. März 2008 at 09:30 #

    Och die 1. Navigation ist doch gar nicht so doof. Mir gefällt diese verspielte Art. Natürlich hat das nichts mit Benutzerfreundlichkeit zu tun..

    Aber seit wann dürfen Portfolios nicht verspielt sein?!

  4. Harry Schmieder 19. März 2008 at 11:22 #

    Der erste ist überhaupt die Härte ! Da muss man genau auf den Punkt mit der Maus, damit sich überhaupt etwas tut.

    Sehr empfehlenswert für ältere Surfer und Internet-Neulinge. Prädikat vorbildlich barrierefrei… :-)

  5. Liese 19. März 2008 at 11:42 #

    die ideen dazu finde ich sehr witzig … und ob deren besucher “wahnsinnig” dabei werden und woanders hinschwenken, kann uns ja schließlich egal sein …
    ich mag solche dinge …

  6. Nana 19. März 2008 at 14:58 #

    Also, das Zweite find ich total gut gemacht. Auch auf Anhieb logisch.

  7. Horttcore 19. März 2008 at 15:00 #

    1.) Die weißen kann man auswählen sobald man den schwarzen davor angeklickt hat. Also sind die grauen unternavigation.

  8. silverSeb 19. März 2008 at 15:07 #

    der Link zur dritten Seite lautet übrigens
    http://www.r.fm/

    P.S. Ich mag solche Navigationen auch nicht…

  9. pascal 19. März 2008 at 15:24 #

    ich finde die ersten beiden navis eine sehr nette andere lösung! vorallem das erste kann man erst recht gut bei einem portfolio verwenden, denn bei diesen seiten sollte man erst recht ausprobieren dürfen.

  10. Jan 19. März 2008 at 15:47 #

    Immerhin und Gott sei Dank hat der Artikel die Überschrift “Drei komische Navigationen” und nicht “Drei schlechte Navigationen”.

    Usability ist eben n i c h t das Maß a l l e r Dinge, sonst wäre die Bildzeitung nämlich das Maß für alles Gedruckte.

    Bei den gezeigten Beispielen muß man sich eben ein wenig mit der Materie (in diesem Fall der Navigation) auseinandersetzen. Das ist ungewohnt und weicht von etablierten Wahrnehmungsgewohnheiten ab.

    Na und ? Man kann halt nicht alles unzerkaut runterschlucken oder einfach im vorbeisurfen absorbieren. Gut so!

    Hut ab vor den Webdesignern, die den Mut haben, gegen den Wind zu segeln und sich nicht auf den kleinsten gemeinsamen Nenner “Benutzerfreundlichkeit” zwingen lassen.

  11. chris_n 19. März 2008 at 16:31 #

    @jan
    auf der einen Seite muss ich dir recht geben. Speziell auf Portfolios kann extravagente Gestaltung ohne Probleme sehr gut funktionieren.

    Aber Beispiel 1 ist enorm langweilig, absolut schlecht zu bedienen und unübersichtlich. Wobei die entsättigten kreise und die Verwendung von Flash sehr viel mehr Freiraum lassen, um sowohl kreativ als auch benutzerfreundlich zu sein.

    Und ich denke darin liegt auch die Schwierigkeit beides zu vereinen … man macht es sich zu leicht, wenn man sagt es geht nur eines von beiden ;)

  12. Andi 19. März 2008 at 17:57 #

    Die zweite finde ich auf jeden Fall auch Top! Die ist logisch und für die angezielte Zielgruppe sicherlich auch leicht verständlich. Mal was anderes.

    Die erste allerdings entzieht sich mit völliger Unlogik.

  13. Martu 19. März 2008 at 18:21 #

    also das erste find ich ist wirklich nicht sehr gut gemacht.
    es ist zwar originell und für ein protfolio vll auch ganz gut allerdings lässt es sich sehr schwer benutzen.

    auf der zweiten seite find ich ist die Bedienung sehr einfach logisch aufgebaut und sieht schick aus

  14. René 20. März 2008 at 09:10 #

    Die zweite Navi finde ich vom Design nicht schlecht, nur die Umsetzung ist fehlerhaft. Im Opera sind die Navitexte z.T. abgeschnitten, im MOZ 1.7.5 wird die Navi von den unteren Containern überlagert und allgemein steht die Navileiste rechts etwas über der Gesamt-Seitenlinie.
    Aber schwierig in der Bedienung finde ich weder die Erste noch die Zweite.
    Das Internet hat sich nun mal verändert. Die Zeiten, in denen die Autos mit der Kurbel gestartet wurden, sind auch schon lange vorbei.

  15. Jann 20. März 2008 at 20:46 #

    Mir gefallen die Navigationen, vorallem die 1. Version.
    Mal was anderes und auch nicht unlogisch aufgebaut.
    Für eine Designer-Portfolioseite perfekt, wie ich finde!

  16. DerLeser 21. März 2008 at 00:38 #

    So was Nettes wie bei http://www.concordadex.com/parkplace/ könnte problemlos auch als Navigation herhalten, wenngleich es hier (noch) nicht realisiert ist. Lediglich der Mauszeiger ändert sich an etlichen Stellen zum “Link”, ist aber keiner.

  17. Ralph 21. März 2008 at 10:23 #

    Tja… Hier schließe ich mich wohl der Mehrheit an, denn einmal sind alle Navigationen auf den ersten Blick ungewöhnlich und irritieren. Auf den zweiten Blick haben auch diese eine Logik und hier finde ich auch die zweite die bevorzugte Navigation.

    Ralph

  18. tz 21. März 2008 at 12:02 #

    Ich hätte da mal ne Frage an die selbsternannten Internet-Experten. Wer gibt denn eigentlich vor wie, wo und warum eine Navigation, Webseite oder Design gestaltet sein muss? Ihr könnt hier Stundenlang kritisieren und etwas herunterputzen, aber hinterfragt euch doch auch einmal ob Ihr denn alles verstanden habt. Immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass sich jemand darüber Gedanken machte um etwas bestimmtes zu transportieren. Immerhin haben die Leutchen es ja geschafft EUCH auf Ihre Seite zu holen ;-)

  19. Andy 21. März 2008 at 17:49 #

    Das ist ja grausam. Aus Beispiel 2 könnte man noch etwas machen, aber Beispiel 1 ist ja eine echte Beleidigung für jeden Besucher

  20. Toschi 22. März 2008 at 17:34 #

    Bis ich hier den Kommentar zum 1. Beispiel las entging mir die Funktionalität der Unterpunkte völlig – da diese ja auch nur angeklickt werden können, wenn der erste Punkt angeklickt wurde (was imo durchaus unlogisch ist). Zudem verstehe ich auch nicht, wieso man dazu Flash verwenden mu0te.

    Das 2. Beispiel finde ich auch eher ansprechend als abschreckend.

    Die Navigation beim 3. Beispiel paßt für mich irgendwie gar nicht zur restlichen Seite… wie ein Fremdkörper.

  21. Besucher 23. März 2008 at 19:08 #

    Ich weiß nicht woran es liegt aber ich sehe keine Links.
    weder im Firefox noch im IE7

  22. Marcus Scheller 24. März 2008 at 22:03 #

    Dat erste ist ne astreine mystey meat navigation. und dann auch noch in flash. sachen gibts (immer noch) … o_O

  23. Marcus Scheller 24. März 2008 at 22:07 #

    oh. btw. was ist denn das für ein kooler »favicon-importer« in den kommentaren? :)

  24. Sven Lennartz 25. März 2008 at 15:41 #

    das ist “Favatars”, ein wordpress-plugin.

  25. Marcus Scheller 25. März 2008 at 16:22 #

    danke!

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