Die Vorboten einer neuen Internet-Industrie! Ein exklusiver Rückblick & Blick hinter die Kulissen der Clickbank-Exchange 2011 in New York.

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Die Vorboten einer neuen Internet-Industrie! Ein exklusiver Rückblick & Blick hinter die Kulissen der Clickbank-Exchange 2011 in New York.Um das gewaltige Potential…

…digitaler Informationsprodukte im deutschen Raum zu verstehen, ist es sicher von Vorteil, gelegentlich zu unseren Kollegen nach Amerika zu schauen… zu schauen, zu lernen und zu stauen, wie sich in Übersee aus dem Verkauf digitaler Informationen mittlerweile ein Milliardenmarkt entwickelt hat. Richtig ist, dass immer “zwei dazugehören”… ein Anbieter digitaler Informationen UND ein Markt.

Wenn man jedoch die Umsatzschübe auch hierzulande beobachtet, dann wird eines klar: Der Markt HAT sich entschieden, und zwar FÜR digitale Produkte. Eine ganze Generation schwenkt mittlerweile auf die “Informationsindustrie”, eine völlig neue Me-Economy entsteht, von Lifestyle-Design ist die Rede… und der gesellschaftliche Umbruch wird immer deutlicher: Lieben, Leben & Arbeiten von jedem Punkt der Erde! “9-to-5″ Jobs gehören zunehmend der Vergangenheit an!

Überlegen Sie: Wissenserzeugung ist bereits zur Primärindustrie geworden, die deutschen Infomarketer sind daher nur die Vorboten einer viel tiefgreifenderen Veränderung im deutschsprachigen Raum. Amerika ist uns auch hier wieder voraus und so sind wir stolz, den Bestseller-Autor Reto Stuber für einen exklusiven Insider-Bericht LIVE von der Affiliate-Marketing Konferenz “East” und der Clickbank-Exchange in New York gewonnen zu haben. Als “Außenkorrespondent” berichtet er in diesem Beitrag, wWas die “Großen” der US-Szene über das Potential dieses Geschäftsmodells denken und welche außergewöhnlichen Entwicklungen die Branche dort nimmt. Alles weitere erfahren Sie auf den folgenden spannenden Zeilen…

(Den ersten Teil des Beitrags lesen Sie hier: http://www.digitale-infoprodukte.de/affiliate/affiliate-marketing-konferenz-in-new-york-2011/)

Wissenserzeugung wird zur Primärindustrie

„The empires of the future are the empires of the mind! (Die Imperien der Zukunft sind die Imperien des Geistes)“, prophezeite bereits Winston Churchill. Unter diesem Motto fand auch die ClickBank Exchange-Konferenz im Herzen von New York statt. Die zwei Tage sollten ganz unter dem Zeichen des Wissensaustausches und des Networkings stehen.

Ich freute mich sehr auf dieses Event, und so war es auch nicht allzu schwer, rechtzeitig aus den Federn zu kommen. Zwei Tage lang konnte ich nun vom „Who-is-Who“ der amerikanischen Internet-Marketing Gilde lernen und Beziehungen zu Leuten aus aller Welt knüpfen.

Clickbank Exchange in New York 2011

Was Sie in diesem Artikel erwartet

Für diesen Artikel habe ich mir drei Bereiche ausgesucht, die ich den Lesern von Dr. Web näherbringen möchte…

  1. Der erfolgreiche Videomarketer Jon Benson hat mir die Möglichkeiten des Videosalesletters zum ersten Mal richtig näher gebracht, was ich extrem spannend fand.
  2. Auch Social Media war ein wichtiges Thema, das unter anderem von Gary Vaynerchuck und SEOMoz.com Mitgründer Rand Fishkin thematisiert wurde. Da es sich dabei um eine große Leidenschaft von mir handelt, will ich die Auswirkungen der sozialen Medien auf das Internet Marketing und insbesondere den Bereich Suchmaschinenoptimierung aufzeigen.
  3. Der Veranstalter ClickBank hat mir einen Blick hinter die Kulissen gewährt, wovon ich ein paar Punkte weitergeben will.

Es wird ein langer Artikel werden, aber ich garantiere, dass es sich lohnen wird, diesen von Anfang bis Ende durchzulesen. Versprochen! Weitere Details zur Konferenz gibt es auch in meinem Blog „Erfolg im Netz“.

Internet Marketing – Alles nur heiße Luft?

Das Event richtete sich primär an Leute, die bereits ein solides Wissen zu Internet-Marketing haben und ihr Business auf die nächste Stufe bringen wollen. „Affiliate-Marketing ist einer der am schnellsten wachsenden Sektoren der Branche und bietet Einzelpersonen oder Unternehmen weltweit die Möglichkeit, hierdurch gutes Geld zu verdienen“, unterstrich Brad Wiskirchen, der CEO von ClickBank.

In verschiedenen Sessions ließen sich Experten in die Karten schauen und gaben ihre Erfahrungen und Tipps an die Teilnehmer weiter. Fast jeder der Referenten hat ein Multimillionen-Dollar-Business aufgebaut, primär über den Verkauf von digitalen Informationsprodukten.

„Jaja, wieder solche Schaumschläger, die einem predigen, dass man über Nacht reich werden kann“, höre ich die kritischen Stimmen. Dass es im Dunstkreis des Internet-Marketing (wie übrigens auch in jeder anderen Branche) auch schwarze Schafe gibt, lässt sich nicht leugnen – genauso wenig wie die vielen Vorteile, die ein Online Business mit sich bringt.

Aber wie überall im Leben gilt die Devise: „Ohne Fleiß, kein Preis!“ Von den Referenten hat zu meinem Erstaunen kein einziger seine Produkte beworben – im Gegenteil, es wurde wirklich echtes praxisnahes Wissen geliefert.

Es geht los … aber wer ist Jon Benson?

Eine Meute an Internet Unternehmern aus der ganzen Welt fixierte gebannt die Bühne, wo der ClickBank CEO Brad Wiskirchen eine kurze Einführung gab. Und dann ging es los, und zwar richtig!

Jon Benson auf der Clickbank-Exchange in New York 2011

Jon Benson betrat die Bühne und zog alle Blicke auf sich. Ich kannte Jon noch nicht und hörte mir interessiert seinen Werdegang an. Er ließ für die Vorstellung seiner Person vor allem andere bekannte Internet-Marketer zu Wort kommen, die ihn auch mal als „Evil Genius“ bezeichneten. Diese Methode haben auch noch andere Speaker angewendet, da es viel überzeugender ist, wenn jemand Drittes die Leistungen würdigt – das Stichwort hier lautet „social proof“.

Er hat drei Bestseller zum Thema Fitness und Ernährung verfasst, ist auch als Motivationstrainer und Internet-Marketing Consultant aktiv und versendet täglich seinen E-Mail Newsletter an über 200.000 Menschen auf der ganzen Welt.

Sein Spezialthema sind Videosalesletter, sprich der Verkauf von Produkten über Online-Videos. Er hat das “Video Sales Machine“-System geprägt und erläutert, dass aktuell drei Video Sales Letter Möglichkeiten im Markt vorherrschen.

  1. Text basierter Videosalesletter
  2. Visueller Videosalesletter
  3. Illustrierter Videosalesletter

Jon ist ein Experte für den Text-basierten Videosalesletter, welchen er schwerpunktmäßig in seinem Referat behandelt. Wie immer beim Verkaufen von Produkten steht natürlich die Botschaft im Mittelpunkt. Somit muss auch bei einem Videosalesletter genau darauf geachtet werden, wie dass man den Zuschauer einfängt, das Problem artikuliert und dann die Lösung aufzeigt – klassisches Copywriting eben! Wer mehr darüber lernen will, der sollte sich diese Webseite von einem der besten Texter aller Zeiten, nämlich Gary Halbert, ansehen.

Zuerst Konversionen optimieren, erst dann für mehr Traffic sorgen

Jon macht klar, dass man als Erstes die Konversionen auf der Webseite optimieren muss und erst dann für mehr Besucher sorgen sollte. Videosalesletters seien der schnellste Weg, um dies zu erreichen.

Doch was denken Sie, was für ein erfolgreiches Verkaufsvideo nötig ist, eine gute Story vielleicht? Richtig. Zudem auch eine Produktionscrew, tolle Effekte, Bilder etc.? Falsch! Der von Jon favorisierte Video Sales Letter besteht nämlich aus nichts anderem als eingeblendetem Text, der abgelesen wird.

Diese Technik hat er im Jahre 2009 per Zufall entdeckt. Er wollte ein Video aufnehmen, hatte sich aber schon ein paar Tage nicht rasiert und machte deshalb die Aufnahme ohne eigentliches Videobild und nur mit Text.

Er hat seine Sporen in der klassischen Werbeindustrie abverdient und dabei gelernt, dass die Farbkombination Schwarz, Rot und Weiss für optimale Konversionsraten sorgt. So wendete er diese hundertfach getestete Technik auch in seinem Video an, und wurde vom Feedback geradezu überwältigt.

Das hässliche Verkaufsvideo konvertiert am besten!

Bei der klassischen langen Verkaufswebseite scannt der Besucher die Seite, indem er die Headline liest, runterscrollt, sich die Bilder und Bildunterschriften anschaut – und dann ganz ans Ende der Seite geht, um den Preis zu sehen. Beim Videosalesletter hingegen kann der Benutzer dazu „gezwungen“ werden, jedes Wort der ganzen Seite zu lesen, resp. zu hören. Dazu kommt, dass es auf der Webseite keine anderen Ablenkungen gibt – nur das Video, mit viel weißem Raum rundherum.

Ich habe fasziniert zugehört, und muss gestehen, dass Jon wirklich ein echter Profi ist, der das Verhalten der Besucher genaustens studiert hat und auch entsprechen zu steuern versteht. Im Folgenden habe ich die wichtigsten Tipps und Tricks aus der Präsentation zusammengefasst.

Dabei sollte man beachten, dass es sich nur um generelle Hinweise handelt. Am besten ist es immer, wenn Sie verschiedene Varianten Ihrer Verkaufswebseite testen. Nutzen Sie für solche Splittests den kostenlosen Google Website Optimizer, oder die kostenpflichtigen Lösungen Optimizely und den Splittest-Club von Mario Wolosz. Doch ich will Sie nicht länger auf die Folter spannen, hier nun die Details aus dem Vortrag von Jon Benson!

So gestalten Sie Ihr Video in der Praxis

  • Der Verkaufstext sollte nicht in Bullet-Points daherkommen, sondern in vollständig ausgeschriebenen Sätzen formuliert werden, die 1:1 abgelesen werden! Dabei sollte man auf einen leicht verständlichen Stil achten, wie wenn man direkt mit dem Zuseher sprechen würde.
  • Die Verkaufspräsentation kann in PowerPoint oder Keynote (Mac) verfasst werden und dann mittels Camtasia oder Screenflow aufgenommen werden. Am besten wird dazu auch ein externes Mikrofon genutzt, da der Lüfter bei Laptops manchmal zu hören ist.
  • Vermeiden Sie den „PowerPoint Look“, das erinnert den Zuseher zu sehr an Arbeit.
  • Am besten wird schwarzer oder roter Text auf einem weißen Hintergrund ohne Rahmen genutzt. Wenn man das Video dann auf der Seite einbindet, wird es gar nicht direkt als „Video“ wahrgenommen.
  • Die Vorstellungskraft der Zuschauer darf nicht limitiert werden – deshalb sollte man illustrative Bilder nur sehr sporadisch einsetzen, wenn überhaupt.
  • Aber: wer sich mit NLP (Neuro-linguistische Programmierung) befasst, der kennt den Begriff des „Pattern Interrupt“ – man überrascht den Zuseher mit einem unerwarteten Ereignis und durchbricht dadurch das unbewusste Verhaltensmuster. Da kann zum Beispiel ein gezielt eingesetztes Bild Wunder wirken.
  • Auch das „NLP Sequencing“ kann unterbewusst das Kaufverhalten fördern. Dabei werden die wichtigsten Worte visuell (bspw. in rot) hervorgehoben. Man kann sogar über mehrere Seiten verschiedene Worte herausheben, die aneinandergehängt einen ganzen Satz bilden (bspw. „Kaufen – Sie – dieses Produkt – jetzt!“).

Die Interaktion mit dem Zuseher

  • In jedem Fall sollte man wertvolle Informationen kostenlos abgeben, denn damit schafft man bereits einen Mehrwert beim Zuseher und schürt dabei das Verlangen nach weiteren wertvollen Informationen im kostenpflichtigen Angebot.
  • Wiederholen Sie die wichtigsten Punkte mehrmals, und zeigen Sie einzelne Slides auch mehrmals (bspw. die Kaufen-Slide).
  • Sagen Sie dem Zuseher zu Beginn, dass er das Video unbedingt bis am Schluss schauen soll, um den Bonus, die Insiderinformation etc. zu erhalten (die Sie dann natürlich auch bieten).
  • Erzählen Sie Geschichten in Ihrem Verkaufsvideo. Geschichten schaffen eine Verbindung.
  • Modulieren Sie Ihre Stimme. Werden Sie leise, sprechen Sie langsam, verschwörerisch, etc.
  • Bleiben Sie während dem Verkaufsvideo unbedingt am Ball und verkaufen Sie NICHT ihr Produkt. Stattdessen sollten Sie versuchen, sich in den Kopf des Zusehers zu versetzen und dessen Problem zu beschreiben – und dann aufzeigen, wie Ihr Produkt dem Zuseher hilft, sein Problem zu lösen.
  • Geben Sie auch Garantien ab (bspw. Geld zurück, lebenslange Updates, …).
  • Unterstreichen Sie beim effektiven Zahlvorgang nochmals, dass der Käufer die richtige Entscheidung getroffen hat (bspw. mit anderen Kundenstimmen, Garantien, Dankesbotschaft, …).
  • Und noch etwas: die besten Verkaufsvideos sind länger als 25 Minuten! Warum? Weil man in diesem Zeitraum mit dem Zuseher eine emotionale Verbindung aufbauen kann.

Einbindung auf der Webseite

  • Wenn man im Video keine Pause-Möglichkeit anbietet, reduziert man die Möglichkeit, dass die Besucher abgelenkt wird. Das ist zwar für den Nutzer sehr nervig, aber hat laut Jon die Verkaufszahlen verbessert.
  • Wenn der Nutzer die Seite verlassen will, kommt ein Exit-Pop-Up zum Einsatz, bei welchem dem Zuseher der Inhalt des Videosalesletter in reiner Textform präsentiert wird, mit einem Kaufen-Button zuunterst. Wenn der Nutzer diese Seite verlassen will, kommt dann ein weiteres Exit-Pop-Up zum Einsatz, welcher ein zusätzliches Gratisvideo oder Report verspricht, im Tausch gegen die E-Mail-Adresse. Darüber kann der Besucher dann mit weiteren relevanten Informationen versorgt werden.
  • Um eine Verkaufsseite nicht direkt als solche erkennbar zu machen, erscheint ein „magischer“ Kaufen-Button erst nach einer bestimmten Zeit, nachdem der Besucher über das Produkt informiert wurde und mit dem Inhalt interagiert hat. Je später der Button erscheint, desto besser.
  • Den „YouTube-Look“ sollte man bei einem Videosalesletter vermeiden – es geht nicht um Unterhaltung, statt dessen will man den Nutzer ja informieren.
  • Dazu folgende Tipps meinerseits: wer die YouTube-Darstellung manipulieren will (bspw. automatisch abspielen, keine Navigation Controls, keine „Related“-Videos, …), findet hier ein paar Tipps. Wer Videos professionell hosten will, findet bei den Anbietern Viddler.com, EZS3.com oder EasyVideoPlayer.com kostenpflichtige Möglichkeiten.
  • Eine andere Taktik ist es, eine klassisch lange Verkaufswebseite mit verschiedenen Stories zu haben, und anstelle eines „Kaufen“-Buttons am Ende wird dann ein Video eingeblendet, welches nochmals die wichtigsten Elemente der Verkaufsseite repetiert („Wie Sie gerade gelesen haben, …“). Da 90 % der Leute die Inhalte NICHT gelesen haben, kann man diese dann via Video kommunizieren – und erst nachdem dieses abgespielt wurde, wird dann der Kaufen-Button eingeblendet.
  • Ein Rahmen mit einer gestrichelten Linie um dieses Video herum löst beim Empfänger das Empfinden aus, dass es sich um einen Coupon handelt.

„Let’s get social“ mit Gary V.

Auch Gary Vaynerchuk hat viel mit Video am Hut. Er verkauft jedoch weniger direkt über seine Videos, sondern ist als Videoblogger, Bestsellerautor und Referent ein Experte für die Themen Social Media, Markenaufbau und E-Commerce und strebt eine langfristige Beziehung mit seiner Gefolgschaft an.

Reto Stuber mit Gary Vaynerchuk in New York

Er hat den Umsatz des Weingeschäfts seiner Eltern mithilfe des Online-Shops www.WineLibrary.com von 3 Millionen Dollar auf 45 Millionen Dollar gesteigert. Seit 2006 erreicht er jeden Tag hunderttausende von Zuschauern mit seinem Wine Library TV. Von AskMen.com wurde er im Jahre 2009 auf Platz 49 der einflussreichsten Männer gewählt, und Businessweek bezeichnet ihn als einen der 20 Unternehmer, denen man folgen sollte.

Leidenschaftlich präsentiert er das Thema und unterstrich die Botschaft in jedem dritten Satz mit dem Wort „Fuck“. Er bringt es auf den Punkt: „Um langfristig erfolgreich zu sein, muss man ununterbrochen Herzblut in sein eigenes Geschäft und die Entwicklung des Umfelds einbringen. Die Beziehung zum Kunden muss dabei persönlich und ehrlich gestaltet werden.“

Er führt auch aus, dass das Internet für die Konsumenten erst gerade 17 Jahre alt ist – ein Baby. Aber dieses Baby beeinflusst unser aller Leben bereits massiv und wird stetig an Wichtigkeit zunehmen! Was wir heute im Netz tun, wird auch unsere Marke langfristig beeinflussen. Deshalb müssen wir unser persönliches Markenkapital aufbauen und für unsere Gegenüber einen Mehrwert schaffen.

Die Evolution der Suchmaschinenoptimierung

Ins gleiche Horn bläst auch Rand Fishkin, wenngleich er einen ganz anderen Hintergrund hat. Rand ist Mitgründer und CEO der bekanntesten SEO-Software www.SEOmoz.com. Das Unternehmen hat heute mehr als 25 Mitarbeiter, generiert 5,7 Millionen Dollar Umsatz im Jahr und wächst seit 2003 um den Faktor 2 bis 3. Er fungiert als Co-Autor des Buchs „The Art of SEO“ und berichtete für The Seattle Times, PC World und Newsweek über SEO-Konferenzen auf der ganzen Welt.

Rand Fishkin als Redner auf der Bühne

Jahrelang konzentrierte sich die Suchmaschinenoptimierung auf ganze bestimmte Faktoren, welche die Platzierung bei Google und Konsorten beeinflussten. Doch diese Regeln werden allmählich über Bord geworfen. Rand Fishkin zeigte in seiner Session auf, wie Marketer die neuen Möglichkeiten nutzen können. Dabei wurde auch klar, dass die Suchmaschinen die sozialen Beziehungen zwischen Menschen immer stärker als Rankingkriterium nutzen.

Was Google in Zukunft bringt

Haben Sie schon gemerkt, wie dass sich die Suchresultate im Laufe der Zeit verändert haben? Sah man auf der Resultateseite früher lediglich die Ergebnisse als Text mit bezahlten Werbeanzeigen auf der rechten Seite, so werden heute Bilder, Videos, Maps, Bewertungen etc. dargestellt. Wer es also bei diesen neuen Elementen schafft, vorne mit dabei zu sein, der gelangt sozusagen über die Hintertür auf die erste Resultateseite!

Er zeigte auf, dass die lokalen Suchresultate für Unternehmen ein großes Potenzial bieten, um dies zu erreichen. Deshalb sollten diese auch proaktiv aufgebaut werden. Dabei ist es vor allem wichtig, dass der Name des Unternehmens, die Adresse und die Telefonnummer immer exakt gleich geschrieben werden, damit die Angaben von Google eindeutig zugeordnet werden können.

Google sucht sich aus verschiedenen Bewertungsseiten die Zitate zusammen. Erstaunlicherweise ist da im Moment die schiere Anzahl wichtiger als die Qualität – sprich ein Restaurant mit 50 Bewertungen und einem Schnitt von 2 Sternen wird höher gewichtet als ein Restaurant mit 10 Bewertungen mit jeweils 5 Sternen!

Auch Videos sind eine tolle Gelegenheit, um die über klassische Suchmaschinenoptimierung erreichten Top-Platzierungen auszustechen. Dabei muss nicht einmal YouTube genutzt werden, denn auch andere Videosites werden gut gerankt. Wichtig dabei ist, dass man eine Video-XML-Sitemap mit den relevanten Infos bietet. Rand erwähnt ein Beispiel, wo er für eine populäre Suchanfrage die Plätze 1-3 auf der ersten Seite von Google mit seinen Seiten besetzen konnte. Dabei erhielt das Video auf Platz 3 mehr Klicks als die Plätze 1 und 2!

Dann gibt es noch die „Rich Snippets“. Dabei handelt es sich um Zusatzinformationen zu den Resultaten, zum Beispiel Sterne für Ratings, ein Bild des Autors neben dem Inhalt, etc. Diese Informationen werden aus anderen Quellen geliefert, die von Google geprüft und dann freigegeben werden (bspw. Angaben aus dem Business Netzwerk LinkedIn oder Bewertungen von Yelp.com). Ein Tipp um davon zu profitieren ist die Funktion „Rel=Author“, welche bei einem Artikel in den Suchresultaten auch das Bild des Autors darstellt. Unter http://yoast.com/wordpress-rel-author-rel-me/ gibt es ein praktisches WordPress-Plugin und weitere Infos.

Künftig werden wir vermutlich die Resultate noch mit weiteren semantischen Parametern einschränken können. http://www.google.com/landing/recipes/ gibt bereits einen ersten Vorgeschmack darauf. Bei dieser googleschen Rezeptsuche kann man bereits nach Zubereitungszeit, Zutaten und Kalorien die Resultate eingrenzen und eine ähnliche inhaltliche Eingrenzung ist ja auch für andere Suchanfragen denkbar.

Ist „Social“ das neue „SEO“?

Last, but definitely not least kommen dann die Social Media Kanäle zum Zuge. Rand meint dazu (O-Ton): „It think these are like … mindblowing! Ooooooohhhhh!” Man müsse damit keine Links mehr aufbauen, sondern einfach sein soziales Netzwerk ausbauen und die relevanten eigenen Inhalte liken oder teilen – und Google rankt diese dann für einem.

Bei praktisch jedem Vortrag, den ich zum Thema SEO besucht habe, wurde viel Zeit auf den Bereich Social Media verwendet. Der Hintergrund dabei ist, dass die Suchmaschinen die sozialen Beziehungen künftig höher bewerten werden. Das macht ja auch Sinn, denn wenn mein Bruder, Geschäftspartner, Kunde etc. bei einem Beitrag auf „Gefällt mir“, „+1“ oder „Tweet“ klickt, ist das in meinem Kontext wohl relevanter, als wenn das irgendjemand sonst tut.

Im Moment kommt man aber nur in den Genuss dieser Möglichkeiten, wenn man auf Google mit seinem eignen Account angemeldet ist. Zudem wird es noch eine Weile dauern, bis die Suchmaschinen das Thema „Social Media“ und die Zusammenhänge im Detail durchschaut haben. Die Empfehlung von Rand Fishkin lautet deshalb, dass man nach wie vor klassische Suchmaschinenoptimierung macht, aber gleichzeitig auch seine Social Media Netzwerke aufbaut.

Die gesamte Präsentation gibt es hier zur Ansicht, zu allen genannten Themen finden sich dort auch weiterführende Links.

ClickBank hat Großes vor – auch in Deutschland!

Schauen wir uns nun auch noch den Veranstalter ClickBank etwas genauer an. ClickBank ist der international führende Onlinemarktplatz für Digitale Produkte und wird dieses Jahr mehr als 2 Milliarden Dollar auszahlen! Es sind über 50.000 Produkte im Sortiment und täglich werden mehr als 35.000 Transaktionen gemacht – 40% davon im internationalen Umfeld. Dabei gibt es über 100.000 Affiliates, welche die Produkte bewerben. Das Unternehmen bietet dabei Partnernetzwerk, Partnerprogramm und Zahlungsanbieter aus einer Hand.

Das Modell hinter ClickBank ist simpel: Der Verkäufer (Vendor) kreiert aufgrund seiner Expertise ein Produkt. Der Affiliate vermarktet dieses und erhält dann eine Provision bei einem Verkauf. Wer mehr dazu wissen will, der kann sich unter www.ClickBank.de einen Überblick verschaffen.

Ich hatte gleich vor Beginn der Konferenz das Privileg, ein Interview mit Kate Wallace, Vice President of Client Development, zu führen. Natürlich wollte ich die Gelegenheit nutzen, die in Amerika lebende Britin auf den Zahn zu fühlen zu den aktuellen Entwicklungen und den Plänen für Europa und Deutschland im Speziellen. Kate trat 2010 bei ClickBank ein und ist für die Strategien bezüglich Wachstum und Optimierung bei den Kunden zuständig. Sie leitet unter anderem auch das Premier/Apex Programm, welches die Betreuung der wichtigsten Konten umfasst.

Kate machte dann auch klar, dass ClickBank weiter wachsen und international expandieren will. Dabei steht nebst dem spanischen und französischen Sprachraum auch der deutsche Markt im Fokus. Natürlich ist es nicht damit gemacht, einfach die Produkte zu übersetzen (obwohl ClickBank hier auch unterstützend mitwirkt). Viel mehr geht es darum, die spezifischen Gegebenheiten hinsichtlich rechtlicher Grundlagen, Währungen etc. in jedem Land zu berücksichtigen. Aktuell sind bereits 14 Währungen akzeptiert und in über 200 Ländern werden die Produkte bereits verkauft.

Ich konnte auch mit den Leuten aus der Entwicklungsabteilung sprechen. Andrew Hust und Chris Huffey sind dabei zwei der Köpfe, die auf technischer Ebene für Neuerungen sorgen. So lassen sich Transaktionen über eine Schnittstelle in andere Systeme integrieren. Auch die Entwicklungen im Bereich „Mobile“ stehen erst am Anfang, das Unternehmen hat das Potenzial längst erkannt und legt großen Wert auf eine mobil-optimierte Webseite. Gespannt dürfen die Affiliates auch auf das im 3. Quartal kommende „Joint-Venture“-Feature sein, welches mehr individuelle Möglichkeiten für den Kommissionsanteil bietet.

ClickBank unternimmt auch große Anstrengungen, um mit den Richtlinien der US-Regierung konform zu sein. Die amerikanische „Federal Trade Commission (FTC)“ hat verschiedene Auflagen ausgesprochen, die beim Verkauf der Produkte beachtet werden müssen – alle Details dazu gibt es hier. Diese Verschärfungen werden dabei helfen, dass die Qualität der verkauften Produkte weiter steigt, was im Interesse aller Beteiligten ist.

Es war spannend, dass die Leute mir einen Blick hinter die Kulissen gewährten und die kommenden Entwicklungen aufzeigten.

Damit, liebe Leserin, lieber Leser, sind wir auch am Ende angelangt! Ich hoffe, der Beitrag hat Ihnen neue Erkenntnisse beschert und freue mich auf ein Feedback. Im Anschluss an die ClickBank Exchange Konferenz konnte ich noch den „Affiliate Summit East 2011“ besuchen, dazu gibt es bei www.Digitale-Infoprodukte.de einen entsprechenden Beitrag. Wer noch mehr möchte, der kann unter www.ErfolgImNetz.com weitere Beiträge zu den einzelnen Sessions lesen. Immer schön neugierig bleiben, es gibt viel zu entdecken :-) !

Herzliche Grüße,
Ihr Reto Stuber

P.S.: Was ist Ihre Meinung zu Videosaleslettern, Social Media und SEO oder ClickBank? Ich freue mich über eine angeregte Diskussion und werde unter allen Kommentierenden ein Exemplar meines Buchs „Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co.“ verlosen.

Über den Autor

Bestseller "Erfolgreiches Social Media Marketing" von Reto StuberReto Stuber ist Schweizer und lebt in New York. Seine Leidenschaft gilt dem Internet-Marketing und den sozialen Medien.

Er ist Autor des Bestsellers „Erfolgreiches Social Media Marketing mit Facebook, Twitter, XING und Co.“ (70 Seiten PDF-Leseprobe kostenlos unter www.socialmediabuch.com). Mit seinem virtuellen Team betreut er Klienten im DACH-Raum und den USA. Für Digitale-Infoprodukte.de berichtete er bereits aus New York vom Affiliate-Summit East 2011 und der ClickBank Exchange Konferenz.

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Über Redaktion

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39 Kommentare zu Die Vorboten einer neuen Internet-Industrie! Ein exklusiver Rückblick & Blick hinter die Kulissen der Clickbank-Exchange 2011 in New York.

  1. Patrick Pachner 2. September 2011 at 16:26 #

    Interessanter Beitrag vorallem der Part über Jon Benson. Bin gerade am Planen von solchen Videos aber was ich mir nicht vorstellen kann, ist das die folgenden 2 Punkte funktionieren:

    1) die besten Verkaufsvideos sind länger als 25 Minuten! (niemand schaut so lange ein Video an)
    2) Exit Pop-Ups (vor allem mehr als eines!)

    Patrick

    • Reto Stuber | Social Media Buch 3. September 2011 at 19:58 #

      Hi Patrick

      Danke für Dein Feedback. Zum Thema der langen Verkaufsvideos: wenn der Content eben gut und fesselnd ist, werden auch lange Videos gesehen. Ist ja das gleiche beim TV schauen, wenn der Inhalt nicht interessant ist, zappt man weiter – und wenn es gut ist, bleibt man auch mal dran. Wenn das Video zudem nicht sofort als Verkaufsvideo erkannt wird, sondern eben einen Mehrwert bietet, dann bleiben die Leute dabei.

      Ich sehe das mit mehreren Exit-Pop-Ups auch kritisch… Bei meiner eigenen Seite http://www.socialmediabuch.com haben wir das aber auch eingebaut (nur eines), und das hat die Resulutate verbessert – mehr Leute laden sich die Leseprobe herunter.

      Cheers, Reto

  2. Sebastian 2. September 2011 at 17:00 #

    Hi Reto und Tobias,

    echt genial und genau auf den Punkt gebracht!

    Vielen Dank für die Einblicke!!
    Die Amerikaner sind den deutschen immer noch ein gutes Stück vorraus….

    Weiterhin viel Erfolg!
    LG Sebastian

    • Reto Stuber | Social Media Buch 3. September 2011 at 20:09 #

      Hi Sebastian

      Danke Dir. Die Amis sind ein bisschen experimentierfreudiger, aber ich habe den Eindruck, dass Deutschland auch Gas gibt :-) .

      Beste Grüße aus dem Big Apple
      Reto

  3. ivanGALiLEO - videoMarketer.de 3. September 2011 at 01:56 #

    Danke Reto,
    schöne Reportage.

    Ich denke auch, dass man immer noch mehr Möglichkeiten
    in Betracht ziehen muss als Jon Benson.

    Weil wenn nur diese “schwarzer Text auf weißem Hintergrund” Videos,
    und dabei alles vorlesen und lange Sätze bilden Strategie, den meisten Erfolg
    versprechen würde, dann würde ja z.B. Mike Filesaime das auch so machen.

    Der aber macht eher fröhliche und sehr optische PowerPoints/Keynote Videos,
    wie zuletzt bei der EvergreenBusinessSystem.

    Also ich glaube dem Jon das natürlich. Bei seinen Splittests.

    Und das gute daran ist, dass man den Video-Unerfahrenen die Angst vor
    “aufwendigen Produktionen machen zu müssen”, nimmt. Das finde ich gut.

    Ich glaube aber intuitiv auch, dass Europäer und dann auch noch landesabhängig,
    die Konsumenten am Bildschirm andere Verhalten haben als in den USA.
    Na ja, das wrd alles noch ein großes Thema und ich studiere hier auch immer wieder
    die Erfahrungen und Weisheiten, die diese Top-Leute unterrichten.

    Lieben Gruß
    der ivan

    • Reto Stuber | Social Media Buch 3. September 2011 at 20:08 #

      Hi Ivan

      Ja, Jon hat auch klar gesagt, dass auch “normale” Videos gut funktionieren können. Der “Videoboss” Andy Jenkins hat dazu einen ganzen Kurs gemacht, wo er aufzeigt wie man animierte Videos einfach zusammen stellen kann. Auch gezeichnete Videos kommen scheinbar sehr gut an.

      Die Jungs von LP eMedia (http://www.lpemedia.de) haben übrigens das Konzept dieser Videos zum großen Teil übernommen, und das scheint ganz gut zu klappen – die machen ja Umsätze von 13.000 Euro am Tag.

      Und Du hast recht, diese einfache Art der Produktion nimmt den Leuten die Angst – das finde ich schon mal einen guten Grund, es auszuprobieren. Ich bin da wertfrei, was am besten konvertiert, das sollte man nutzen ;-) .

      Lieber Gruß und bis bald,
      Reto

  4. Bernfried 3. September 2011 at 19:42 #

    …auch diesen Beitrag habe ich mit Begeisterung gelesen. Danke für die Infos Reto

    Schöne Grüße aus dem Rheinland

    Bernfried

  5. Michael Aigner 3. September 2011 at 21:24 #

    Hallo Reto,

    vielen Dank für diesen ausführlichen und aufschlussreichen Artikel.

    Ich teile die Auffassung, dass lange Videos eine höhere Verkaufschance bieten, allerdings begrenzt sich das Publikum, durch aussteigen.
    Die aber dabei bleiben, sind sicher kaufbereiter als bei kurzen Videos.

    Zwei oder sogar drei Exits, die jeweils aufeinander abgestimmt sind, haben sich auch nach meiner Erfahrung bewährt. Natürlich gibt es auch da unterschiedliche Reaktionen. Meiner Meinung nach verhält es sich aber hier genauso wie mit den langen Videos. Besucher sind entweder schon vom ersten Exit genervt, oder aber, Sie sehen sich die folgenden genauer an.

    Danke Dir für Deinen Artikel!

    Viele Grüße
    Michael

    • Reto Stuber | Social Media Buch 5. September 2011 at 19:03 #

      Hi Michael

      Guter Punkt, lange Videos helfen also sozusagen dabei, die Kunden durch den Verkaufstrichter zu schleusen – und wer bis am Ende dabei bleibt, ist ein “qualifizierter Lead”.

      Beste Grüße
      Reto

  6. Julia 5. September 2011 at 19:06 #

    Danke für den tollen Artikel!
    Ich recherchiere seit Tagen I-Net Marketing und bin gerade “zufällig” auf der Suche nach ganz was anderem hier drüber gestolpert. irgendwie brauche ich jetzt nur noch ein Buch oder besser noch einen Coach, der mich an der Hand nimmt und mir Schrittchen für Schrittchen sagt, was ich wann tun muss. :-)

  7. Theo 6. September 2011 at 13:28 #

    Danke für den wertvollen Bericht!

    Was die Videos anbelangt, ich weiß nicht, ob es ein Standard dafür gibt, was bei einem funktioniert, muss nicht bei dem anderem funktionieren. Ich denke man muss die Zielgruppe und das Produkt vor Augen haben und ein bisschen experimentieren.Ich glaube auch das der europäische Benutzer ein wenig anders agiert als der amerikanische und vielleicht mehr hinterfragt.

    • Reto Stuber | Social Media Buch 6. September 2011 at 17:18 #

      Hallo Theo

      Ich bin absolut Deiner Meinung – man kann nicht einfach alles 1:1 übernehmen, sondern wie gesagt ist es zentral, dass jeder selbst testet und herausfindet, was für ihn und seine Zielgruppe funktioniert. Ich werde bspw. diese Art der Salesletter mal testen und schauen, ob das was bringt oder eben nicht.

      Für das Testing gibt es ja praktische Tools wie http://www.optimizely.com oder den kostenlosen Google Website Optimizer (www.google.com/websiteoptimizer). Ich denke auch dass der deutschsprechende User da anders agiert als der Ami – auf jeden Fall würde ich mit weniger “Hype” verkaufen als es viele Marketer im US-Raum tun.

      Beste Grüße
      Reto

  8. Herbert Burghardt 6. September 2011 at 16:25 #

    Danke für den klasse Bericht. Wie immer Spitze, Reto!

  9. Julia 6. September 2011 at 17:40 #

    Awesome, Reto! Vielen Dank!

  10. ich 7. September 2011 at 19:47 #

    Man muß auch bedenken das viele noch nicht mit so übermäßigen Datenmengen klar kommen und dadurch der Kundenkreis stark verkleinert wird!

  11. Reto Stuber | Social Media Buch 7. September 2011 at 21:05 #

    Danke für das Feedback!

    Betr. übermäßigen Datenmengen: mehr als die Hälfte der Wohnbevölkerung hat bereits Breitband, aber da geht schon noch einiges ;-) . http://de.statista.com/statistik/daten/studie/160669/umfrage/breitband-internetnutzung-in-deutschland-seit-2005/

    Beste Grüße
    Reto

    • ich 20. September 2011 at 08:09 #

      Das hätte ich nun wieder nicht gedacht, das Breitband schon so stark verbreitet ist. Ist wahrscheinlich auch regional abhängig. Ich wohne in einer eher “dünnen” Gegend.

  12. Reto Stuber | Social Media Buch 9. September 2011 at 17:58 #

    Noch ein Hinweis zu Clickbank: gerade wurde das neue Joint Venture Feature announct, siehe http://www.clickbank.com/help/account-help/account-tools/joint-venture/?et_cid=42057208

  13. Dennis 11. September 2011 at 15:12 #

    Hallo,
    das ist ein toller Beitrag.Es ist ja schon lange so das uns die Amis immer ein Stück vorraus sind. Auch das Theme Social Media wird für viele Firmen immer wichtiger.

    Schöne Grüße

    Dennis

  14. Reto Stuber | Social Media Buch 12. September 2011 at 16:50 #

    Hi Dennis

    Absolut, die Pflege der Social Media wird mittelfristig essenziell sein.

    Lieber Gruß
    Reto

  15. Horst 15. September 2011 at 10:44 #

    Funktioniert ClickBank wirklich? Ich bin dort seit Jahren Affiliate und habe Produkte teilweise auch schon im Abnehmen/Diät Umfeld intensiv beworben. Aber mehr als einen Verkauf pro Jahr habe ich nie geschafft.

  16. Meik 16. September 2011 at 00:03 #

    Danke für die Infos

    Gruß

  17. Bert 16. September 2011 at 07:18 #

    Ein freundliches Halli Hallo,

    Wow, was für ein ausführlicher Beitrag.

    Schade eigentlich, dass immer die Amis die Vorreiter sind, und wir immer nur abgucken.

    Nichts desto trotz, Social Media wird immer wichtiger – und Clickbank für das Affiliate-Marketing und den Vertrieb von digitalen Informationsprodukten in Deutschland gewinnt auch immer mehr an Bedeutung.

    Neue Chancen für alle.

    MFG Bert

  18. Alexander Gasser 18. September 2011 at 22:54 #

    Ja die Amis machen es uns vor. Als langer US Entrepreneur ist mir die schlichte, aber erfolgreiche Art von Videosaleslettern bekannt. Eine Menge der erfolgreichsten Marketer aus den Staaten wenden diese Salesletterversionen an und sind damit erfolgreich.
    Auf jeden Fall, lieber Reto, wieder ein wunderbarer Artikel, für welchen ich mich recht herzlich bedanke.

    I like NY and Reto,
    bis dann,
    Alexander

  19. Reto Stuber | Social Media Buch 20. September 2011 at 01:40 #

    Hi Bert

    Freut mich dass der Beitrag gefällt. Die deutsche Internet Marketing Branche wird auch immer professioneller, und profitiert von den Erfahrungen aus dem angelsächsischen Raum. Und in der Tat wird Clickbank im DACH-Raum immer wichtiger.

    Daneben gibt es eigentlich nur ShareIt als ernst zunehmende Alternative für die Abwicklung des Billings & Fulfilment. Aber Clickbank hat den Aspekt des Marktplatzes und der vielen Affiliates, welche die Produkte bewerben können. Dirk Henningsen hat dazu einen guten Artikel geschrieben, siehe http://dirk-henningsen.de/das-emotionalste-duell-des-sommers-clickbank-deutschland-versus-shareit .

    Beste Grüße aus dem Big Apple
    Reto

  20. Thomas 22. September 2011 at 15:38 #

    Ich finde das Sozial Media wie Facebook und Co. total überbewertet wird.

    Vor allem so richtig mies finde ich, dass man seine Freunde bei Facebook kaufen kann. Was hat das noch mit Marketing zu tun????

  21. Thomas Bügel 22. September 2011 at 18:34 #

    Hi Reto,

    herzlichen Dank für diesen Report. Eigentlich ist dies eine Entwicklung, die imgrunde abzusehen war. Das Internet ist zwar eine Vernetzung von Computern, aber hinter Computer stehen immer noch Menschen, die diese nutzen und das dann Menschen über dieses Computer-Netz ein Beziehungsnetz bilden (wollen) ist ja naheliegend, denn das ist die Natur des Menschen. Wenn Menschen zusammen kommen, bilden sie Gruppen, woraus sich Cliquen bilden können.
    Genau das geschieht nun in rasender Geschwindigkeit im Internet. Das ist der Trend und der wird sich noch verfestigen. Das aus dieser Vernetzung ein Empfehlungs-Marketing wird, ja werden muss, ist ebenso konsequent und gleiches gilt für die Suchmaschinen. In Zukunft werden nur die Beiträge im Internet von den Suchmaschinen als relevant eingestuft werden, die in ein Netz eingebunden sind, was über die Backlinks jetzt schon sichtbar ist, in Zukunft eben über die vorhandenen Social Groups noch stärker in die Algorithmen von Google und Co einfließen wird. Dies habe ich schon eine Weile so gesehen, aber dank dieses Beitrages und den Ausführungen von Rand Fishkin, sehe ich mich darin bestärkt.

    Auch der Aspekt “Conversion Optimization before Traffic Boosting”, d.h. “zuerst die Konversionen auf der Webseite optimieren und erst dann für mehr Besucher sorgen”, wie es Ron Benson beschreibt, hatte ich schon vor geraumer Zeit während des ganzen Traffic-Hypes um das TrafficPrisma gedacht. Wenn du eine gute Konversion hast, und das hat ja auch was mit Usability zu tun, dann ist der Traffic nicht mehr der entscheidende Punkt. Aber klar, wenn die Usability bzw. die Conversion gut ist und der Traffic kommt, dann explodieren die Umsätze regelrecht.
    Interessant finde ich auch die Ausführungen zu den Text-Videos, das hat mich nun doch überrascht, denn immer, wenn ich nur Text Videos gesehen habe, dachte ich, warum macht der das, konnte der kein normales Video produzieren? Nach dem Artikel habe ich mich aber nochmals selbst geprüft und festgestellt, dass ich genau solchen Videos mit Text viel länger folge als anderen (kommt natürlich auf den Inhalt an). Also ich glaube da ist was dran und werde das selbst weiter verfolgen.

    Nochmals Danke Reto und DrWeb

    Thomas Bügel

    • Reto Stuber | Social Media Buch 27. September 2011 at 19:49 #

      Hi Thomas

      Danke für den durchdachten Kommentar! Du hast recht dass die Einbettung des Empfehlungsmarketings in die sozialen Medien der nächste Schritt sein wird. Dabei wird es vielleicht nicht einmal nur um Geld gehen, auch ein Incentivierungssystem mit Punkte oder so wird hier sehr gut funktionieren.

      Zum Thema Traffic: Für mich muss man immer das Dreigestirn Produkt, Traffic und Konversion optimieren. Wenn einer dieser Bereiche aus dem Rahmen fällt, dann hat das entsprechende Auswirkungen auf den Erfolg.

      Beste Grüße
      Reto

  22. Tim 27. September 2011 at 05:17 #

    Das ist eine interessante Website mit vielen super Tips.

    Ich habe mich nie sonderlich mit dem SEO und anderen ähnlichen Vermakrtungs-Themen beschäftigt. Ich habe einfach festgestellt: Wer guten Content anbietet, der wird viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Besonders wichtig ist, die Nische nicht zu verlassen.

    In Bezug auf Videos habe ich festgestellt, dass die Klickraten viel geringer sind, als ich gedacht hatte. Sprich, die meisten Leser bevorzuge einfache Text.

  23. Reto Stuber | Social Media Buch 28. September 2011 at 16:19 #

    Hi Tim

    Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen und habe früher ähnlich gedacht – wenn der Content gut ist, dann kommen auch die Besucher. Das stimmt natürlich in jedem Fall, und mit gezieltem SEO kann man einfach NOCH mehr Leser anziehen.

    Bei den Videos kommt es sicherlich darauf an, wie diese gemacht sind – nicht in jedem Fall ist Video das geeignete Mittel, aber die Nutzung dieses Mediums geht weiter steil nach oben.

    Beste Grüße
    Reto

  24. Reto Stuber | Social Media Buch 4. Oktober 2011 at 09:18 #

    Herzliche Gratulation an Alexander Gasser, Du hast gewonnen – das Buch ist unterwegs zu Dir!

  25. Otto 5. Oktober 2011 at 12:34 #

    Sehr schöner Beitrag, ich finde die Geschichte von Gary Vaynerchuk so unglaublich spannend. Seine Autobiografie ist ein tolles Buch. Ich selbst habe zwar noch nicht Kontakt mit dem Verkauf digitaler Produkte gehabt aber werde mir nach diesem Artikel und den Informationen mal regelrecht die Zeit frei nehmen um mich dort ein bißchen einzuarbeiten.

    Gruß
    Otto

  26. Reto Stuber | Social Media Buch 6. Oktober 2011 at 16:20 #

    Hi Otto

    Das ist in der Tat ein sehr spannendes Themengebiet, das mich auch vor ein paar Jahren in seinen Bann gezogen hat. Schau da auf jeden Fall mal beim Dr. Web Inhaber Tobias Knoof unter http://www.digitale-infoprodukte.de vorbei.

    Lieber Gruß
    Reto

  27. Best 18. November 2011 at 10:38 #

    Super Artikel, danke für diesen. Ich weiss aber nicht ob das Thema Social Media, im Gegensatz zu Amerika, in Deutschland eine so große Rolle einnehmen wird (Datenschutz etc.)

  28. Johnny Kaluc - Videobluebox 25. November 2011 at 20:07 #

    Hallo Reto,

    vielen Dank für diesen umfassenden Bericht. Gerade der Teil mit dem Thema “Videos als Verkaufsmedium” fand ich sehr spannend, zumal dies genau meinem Themengebiet entspricht.

    Ich denke auch, dass es nur grobe Zeitregeln für Verkaufsvideos gibt. Wenn ein Video gut strukturiert ist, dann wird es auch geschaut, auch wenn es mal über 20 Minuten geht. Ich denke in diesem Punkt haben viele Probleme: Wie strukturiere ich den Inhalt meiner Videos, damit ich die maximale Anzahl meiner Betrachter in Leser/Kunden verwandeln kann.

    Diese textbasierenden Verkaufs-Videos sieht man auch immer öfter. Dadurch, dass der Betrachter den Inhalt sieht UND hört, ist die Informationsaufnahme durch die verschiedenen Sinneskanäle einfach intensiver und somit verkaufsstärker.

    Da ich persönlich mit einer Kombination aus Live und Slide-Shows arbeite, werde ich mal einen solchen Video-Sales-Letter von Jon Benson erstellen und gehen mein Landing-Page-Video splittesten. Bin mal gespannt auf die Resultate, mal lernt ja nie aus… ;-)

    Liebe Grüße

    Johnny

  29. Reto Stuber | Social Media Buch 29. November 2011 at 17:30 #

    Hi Johnny

    Danke für Deine Einschätzung – lass dann mal hören, wie die Splittests ausgegangen sind!

    Beste Grüße
    Reto

  30. Toralf 30. Dezember 2011 at 20:59 #

    Ich sag mal gesundes neues Jahr für Alle und hoffe nächstes Jahr ist hier mehr los;-).

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