Spaß

Die Top-10 der vielleicht schlechtesten kommerziellen Websites im Netz

26. Januar 2010
von

An zahllosen Stellen im Web und auch in diesem Magazin ist immer wieder die Rede von der Bedeutung von Usability und der Notwendigkeit eines professionellen Designs für Unternehmen, die im Internet erfolgreich sein und Umsatz generieren wollen. Und man möchte meinen, inzwischen hätten alle Unternehmen zumindest schon einmal davon gehört, dass Nutzerfreundlichkeit und Design Erfolgsfaktoren sind.

Doch weit gefehlt, denn nach wie vor gibt es zahlreiche wahrlich unerschrockene Firmen, die (unfreiwillig) auf Schocktherapie setzen. Wir haben uns einmal umgesehen und stellen Ihnen zehn kommerzielle Websites vor, denen man zu Weihnachten eine Design- und Usability-Beratung schenken sollte – ein Kuriositätenkabinett mit Augenzwinkern. – Die Sites sind ausnahmsweise und mit Absicht nicht verlinkt.

Platz 10: Dinghyinsurance.com

Konservative Zurückhaltung in Sachen Layout ist auf der Website der W. H. Insurance Consultants Trumpf. Den Unterschied macht jedoch das revolutionäre Navigationskonzept: Ein Alleinstellungsmerkmal wird nämlich dadurch geschaffen, dass unterstrichene Wörter hier einmal keine Links sind. Sie müssen schon auf die gelb-schwarzen Buttons klicken. Allein deshalb hat dinghyinsurance.com einen Platz in dieser Liste redlich verdient.

dinghyinsurance.com

Platz 9: Stexps.com

„Back to the Roots“ heißt es auch auf der Website des Sarasota-Tampa-Express. Doch nicht der (fast) konsequent durchgezogene Retro-Stil, nicht die Inverted-L-Navigation mit den gleichen Links im vertikalen und im horizontalen Menü, nicht der animierter Cursor, der eine wogende Schlange roter Buchstaben in einer anderen Schriftart hinter sich herzieht, nicht die in spacigen Regenbogenfarben blinkenden NEW-Elemente haben uns überzeugt, sondern das unübertrefflich hektische FlightView-Widget rechts, das Sie sich gerne auch als Bildschirmschoner herunterladen können.

www.stexps.com

Platz 8: CWOL.com

Wenn Websites aussehen wie das Faltblatt des 1-Euro-Marktes am Ende der Fußgängerzone, das man im Briefkasten findet, schlagen Designer-Herzen naturgemäß höher. Zudem sorgt der Web-Auftritt der Technikfachleute von CWOL dafür, dass nicht nur die Preise den Nutzer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen, sondern auch das Farbkonzept.

cwol.com

Platz 7: 5safepoints.com

Zwar pfeifen die Leute der 5 Points Driving School unter anderem auf ein homogenes Bild- und Typografiekonzept, dafür berücksichtigen sie zwei andere interessante Usability- und Design-Erkenntnisse: 1) Heute haben User kein Problem mehr damit, nach unten zu scrollen. 2) Weißraum sorgt für Ruhe. Das nimmt man sich zu Herzen und verbindet dieses Wissen kongenial – lassen Sie sich überraschen! Und, wenn Ihnen das zu ruhig ist, können Sie Ihren Geist auf dieser Unterseite wieder in Schwung bringen.5safepoints.com

Platz 6: Videosoniclab.com

Eine Zeitreise in die Gründerzeit des Internets erwartet den Nutzer auf der Website von Videosonic, wobei gemütlichem Schwarz tatsächlich eine zentrale Bedeutung zukommt. Auch interessant: Die Buttons im linken Bereich sind zwar nicht anklickbar, sorgen aber beim genaueren Betrachten für Kopfschmerzen. Einen Blick wert ist zudem der Online-Shop.

videosoniclab.com

Platz 5: Webking.com

Zum Dienstleistungsumfang der Web King Internet Services LLC gehören nicht nur Online-Marketing, E-Commerce-Expertise und Hosting, sondern auch Web-Design. Hier muss die eigene Website natürlich als Referenz herhalten. Ein Klick auf den entsprechenden Menüpunkt hat den schönen Nebeneffekt, dass man seinen künftigen Dienstleister gleich einmal persönlich kennenlernt – eine wichtige vertrauensbildende Maßnahme und Grundlage für eine enge, fruchtbare Zusammenarbeit.

webking.com

Platz 4: Lingscars.com

An Ideen mangelt es nicht: Zunächst klettert uns Autohändlerin Ling vom Header entgegen. Und was es nicht noch alles zu entdecken gibt. Live-Chat, Twitter-Integration, Office-TV, ein Quiz, ein ominöses Game namens „Hang Me“, es blinkt und flackert an allen Ecken und Enden … Man könnte sich wahrscheinlich stundenlang auf dieser Website amüsieren. Das ist alles so cool und offensichtlich gutgemeint, dass wir lingscars.com nur sehr schweren Herzens in diese Liste aufnehmen und das leise Gefühl haben, dieser ambitionierten Dame unrecht zu tun.

lingscars.com

Platz 3: Yvettesbridalformal.com

Man muss sich schon etwas Zeit nehmen, um herauszufinden, was Yvette nun genau verkauft. Nach einigen (von zentralasiatischen Klängen begleiteten) Klicks findet man immerhin heraus, dass Yvette nicht nur einen Shop betreibt, sondern offenbar auch Plätzchen liebt. Irgendwo gibt es eine Seite mit Rezepten (die leider nach fünfminütiger Suche nicht wiederzufinden ist und deshalb hier nicht verlinkt werden kann). Ohne diese Anleitungen eingehender studiert zu haben, drängt sich angesichts der Website der Verdacht auf, dass sich unter den Zutaten für die Kekse auch die eine oder andere … sagen wir bewusstseinserweiternde Substanz befindet. Wie dem auch sei, unser dritter Platz geht an yvettesformalbridal.com.

yvettesbridalformal.com

Platz 2: Arngren.net

Nur haarscharf am ersten Platz schrammt arngren.net vorbei. Beim Aufrufen der Seite stellt sich nur eine einzige Frage: Meinen die das ernst oder ist das ein Scherz? Ja, die meinen das ernst.

arngren.net

Platz 1: Havenworks.com

Sicherlich ist Content nach wie vor King. Doch wie teasert man das gesamte politische Wissen der Welt auf einer einzigen Web-Page an? Diese Frage beantwortet unser Sieger havenworks.com. Nehmen Sie sich gefühlte fünf Minuten Zeit für den Ladeprozess – auch Ihnen werden anschließend wahrscheinlich die Worte fehlen ;-)

havenworks.com

Kennen Sie weitere Beispiele?

Dies sind zehn eindrucksvolle Beispiele dafür, wie blauäugig auch heute noch manche Unternehmen im Web zugange sind und wie man Potenziale und Geld mit vollen Händen zum Fenster hinauswerfen kann. Wir wollen gewiss nicht hämisch sein oder hochnäsig wirken – manchmal verschlägt es einem aber eben schier die Sprache, wenn man durchs Web surft …

Oder sind manche dieser Seiten vielleicht sogar schon wieder so strange, dass sie innovativ sind? Kennen Sie andere kuriose Beispiele, die unter Mottos wie „… hat sich bemüht …“ oder auch „… ist dieser Zeit voraus …“ stehen? Wir freuen uns auf Ihre inspirierenden Hinweise.

(tm), (sl)

Martin Seibert ist Geschäftsführer der //SEIBERT/MEDIA GmbH aus Wiesbaden mit 70 Mitarbeitern. Weitere Informationen: Twitter, Weblog,

66 Kommentare zu „Die Top-10 der vielleicht schlechtesten kommerziellen Websites im Netz
  1. Ronny am 26. Januar 2010 um 10:13

    Nicht ganz sooo extrem aber dafür peinlich, da doch auch recht bekannter Name: http://skoda.de

  2. ulli am 26. Januar 2010 um 10:22

    Beim “Farbkonzept” von #8 musste ich spontan an http://www.pearl.de denken.

  3. Schnurpsel am 26. Januar 2010 um 10:29

    Und warum sind die Webseiten nicht verlinkt, wenn man fragen darf?

  4. Christian am 26. Januar 2010 um 10:33

    Langweilig!

  5. WissenistNacht am 26. Januar 2010 um 10:33

    Ich kenn da einen Kandidaten aus Deutschland:
    http://www.ra-kotz.de

    Man sollte nicht alles selber machen…

  6. Gumpi am 26. Januar 2010 um 10:42

    Toll … eine Linkliste ohne Links, sodass man sich die Links hier per CopyPaste selbst rausfriemeln muss. Albern. Soviel zum Thema Usability liebe Redaktion.

  7. Manuel am 26. Januar 2010 um 11:11

    Das Paradoxe ist dass bei einigen Seiten/Teilen sogar durchaus Code dahinter steht, der angesichts dessen was er darstellt, noch recht ordentlich wirkt.
    Meine Nackenhaare haben mir die Seiten denoch aufgestellt.

  8. Hendrik am 26. Januar 2010 um 12:06

    Extreme Beispiele, die keiner kennt – wo aber offensichtlich ist, dass hier ganz massiv was nicht stimmt.

    Spannender hätte ich es gefunden, wenn man die Webseiten von bekannteren Firmen (pearl, siemens, conrad, …) auf echte (aber womöglich nicht gleich ins Auge stechende) Usability-Schwachstellen hin untersucht.

    Ich bin fast so weit zu behaupten, dass 9 von 10 Webseiten aus diesem Listing sich einen Spaß aus ihrer unterirdischen Webpräsenz machen. Ich mein, verkaufen können die über so etwas doch eh nichts. Zumal schon jemand angemerkt hat, dass irgendwie doch gelegentlich etwas komplexere Technik hinter dem schlimmen Layout versteckt ist.

  9. musmus am 26. Januar 2010 um 12:06

    da hast du aber wolfgang vergessen, is nicht kommerziell, aber definitiv eine meiner Lieblingswebseiten: http://www.ingenfeld.de/

  10. HumphreyBlogart am 26. Januar 2010 um 12:56

    Zu Platz 4: Lingscars.com & Hendriks Kommentar (“Ich mein, verkaufen können die über so etwas doch eh nichts.”…)

    Hatte im Vorfeld schon einmal was über die Autohändlerin Ling aus GB gehört. Diese “Billigheimer-Website” hat durchaus System und ist mit Sicherheit absatzfördernder als so manche Autohaus-Homepage-Lösung von der Stange (bzw. von der Herstellermarke).

    Hier wird ganz bewusst eine “Reste-Rampe-Sonder-Schnäppchen”-Stimmung beim User erzeugt und dieser somit zur lockeren und unverbindlichen Kontaktaufnahme verleitet.

    Bei Standard-BMW-Händlerseiten z.B. muss emotional eine größere Hürde überwunden werden, um sich mit dem seriösen, verbindlichem BMW-Verkäufer in Verbindung zu setzen.

    Bei Lingscars.com denkt sich der User schon eher: “Fragen kostet ja nix, blamieren kann ich mich bei der komischen Chinesin ohnehin mit keiner Frage..”

    Mein Senf..

    So long,

    @HumphreyBlogart

  11. Sling am 26. Januar 2010 um 12:58

    Voll krass und absolut daneben…

    http://www.fiberopticproducts.com

  12. Heiko am 26. Januar 2010 um 16:07

    http://www.rind-bw.de

    viel Informationen, aber schrecklich angeordnet.

  13. Jo am 26. Januar 2010 um 16:27

    Nochmal zu Platz 4:
    Ich denke auch, daß Frau Ling sehr genau weiss, was sie tut und damit anscheinend auch recht erfolgreich ist:
    http://www.lingscars.com/feature/bized.php

    Die trashige Aufmachung ist m.E. gewollt, um ins Gespräch zu kommen und im Gedächtnis zu bleiben.
    Viele hochglanzpolierte perfekt gestylte Websites vergisst man schneller als lingscar.com.

  14. Z am 26. Januar 2010 um 16:41

    Bloß kein Gesicht zeigen und nur feige nichtdeutsche Seiten auflisten!
    Schade eigentlich.

  15. Barbara am 26. Januar 2010 um 17:47

    Oh ja, sehr hübsch. Farbenfroh und kreativ ;) Der Webking erinnert mich ein bisschen an meine erste Website. 1997 wohlgemerkt. Da hatte ich auch mal so einen Wölkchen-Hintergrund :)

  16. Anonym am 26. Januar 2010 um 18:00

    Ich muss meinen Vorpostern zustimmen. Ist sicher eine nette Ansammlung und “schön” zu betrachten, aber nicht wirklich lehrreich; wie bereits gesagt wäre es wesentlich interessanter, Websites großer Unternehmen bzw. überlebenswichtige Websites genau zu analysieren und auch verstecke NO-Go’s zu protokollieren und ggf. Lösungsvorschläge zu posten. Vielleicht was für die Zukunft? Dennoch danke

  17. Boris am 26. Januar 2010 um 18:28

    Haha – ich mach mir in die Hosen. Danke fuer die tolle Sammlung. Yvette’s Rezepte stehen uebrigens gleich oberhalb der pink ‘invitation’ box. Entgegen dem Screenshot steht da jetzt ein Rezept fuer peach cobbler. Wie es aussieht wird die Site sogar aktualisiert! Seiten wie die auf dem 1. Platz sind mir schon bevor ueber den Weg gekommen. Frage mich allerdings, welchen Zweck die verfolgen. Die werden warscheinlich von irrwitzigen Eremiten mit Sammlungs-Wahn erstellt.

  18. Sara am 26. Januar 2010 um 18:29

    Das Schlimme ist ja, dass oftmals die Leute mit dem zufrieden sind und denken, dass sie eine so tolle Webseite haben. Da dann Überzeugungsarbeit zu leisten ist (leider) meist vergebens…

  19. DasMaddin am 26. Januar 2010 um 18:33

    Diese Liste läßt sich schier endlos verlängern, angefangen von Vereinswebseiten über die perönlichen Reisehomepages bis hin zu “kommerziellen” Kosmetikstudios..
    Aber auf die Homepage angefragt, ob’s da nicht mal was moderneres sein darf, kriegt man oft die Antwort, dass es ja reicht. Ist ja “nur” die Homepage..
    Da schläft wohl hier und da jemand, der denkt, dass die Leute nur gelegentlich nach Infos im Netz suchen.. ;)

    M.

  20. cws am 26. Januar 2010 um 18:52

    Mir hätten schreckliche Websites von bekannten großen Firmen auch mehr gebracht.
    Schreckliche Seiten im Netz zu finden ist eher eine Fleißaufgabe als lehrreich.
    Mir ist z.B. http://www.katholisch.de/ auch ein bisschen buttonlastig.
    Auch Seiten wie http://browseusers.myspace.com/Browse/Browse.aspx
    sind in meinen Augen schrecklich.

    Ob das nun Bug oder Feature ist, wer will das wissen :-)

  21. Uli am 26. Januar 2010 um 19:02

    Jetzt war’s genug, das RSS-Abo ist gekündigt.

  22. Micha am 26. Januar 2010 um 21:23

    Sicher mögen solche Artikel amüsant sein,
    aber ich hätte mich wahrscheinlich mehr über einen handfesten Beitrag gefreut.

  23. T. Hinze am 26. Januar 2010 um 21:54

    Tolle Zusammenstellung.

    Mein Tip:
    * Kopfhörer aufsetzen
    * Platz Nummer 2 aufrufen
    * oben links beim Tiger Panzer auf Metall klicken
    * …

  24. novomatic am 27. Januar 2010 um 09:22

    Vor allem bei hohen Auflösungen sehr zu empfehlen:

    http://www.gauselmann.de/

  25. alexplus am 27. Januar 2010 um 09:29

    http://www.riesenbuhei.de/

    So schlecht, dass es echt wieder gut ist :)

  26. Marco am 27. Januar 2010 um 09:48

    Da weiss man nicht, ob man Lachen oder heulen soll. Mein Lieblingskandidat in dieser Ecke des Ringes ist noch immer dieser hier: http://nva.4mg.com
    Man beachte neben dem herausragenden Design den Eintrag im Impressum wie auch die TLD http://4mg.com.
    Hoffentlich findet ein Anwalt diese nette Auflistung; solche Verbrecher haben wirklich nichts im Netz zu suchen…

  27. Anicursor am 27. Januar 2010 um 11:57

    Auf der Webseite von Pfaff (Nähmaschinen) wollte ich eine Registrierung zwecks Verlängerung der Gewährleistung vornehmen. Die entspr. Skripte klappen aber leider nicht. Eine Kontakt-Email ist nirgendwo angegeben. Nach langer Suche fand ich bei einem Spezialthema doch eine Email eines Pfaff-Mitarbeiters, fragte dort dann nach und erhielt nie eine Antwort !
    Auch eine Form einer schlechten Webseite …

  28. Mediengestalter am 27. Januar 2010 um 12:01

    Ich möchte diese Art der Beiträge nicht mehr auf drweb.de finden!

  29. Pass am 27. Januar 2010 um 12:34

    Ein unterirdisch schlechtes Beispiel aus der Schweiz:

    http://texsana.ch/

    Bitte Ton einschalten.

  30. Jupp am 27. Januar 2010 um 16:14

    Manche Leute hier gehen auch zum Lachen in den Keller glaub ich

  31. [...] Top 10 schlechter Webseiten [...]

  32. [...] durch einen Beitrag bei Dr. Web, habe ich mich entschlossen eine neue Rubrik ins Leben zu rufen – WWW, den Worst Website [...]

  33. Klaus am 27. Januar 2010 um 20:28

    Wenn es um bekanntere Wenseiten und deren Usability und Design geht, wundere ich mich bei einer Größenordnung wie ebay über deren schwache Ausführungen.

  34. Ghost am 28. Januar 2010 um 00:16

    Für mich die schlechteste kommerzielle Website im Netz: http://www.drweb.de

    Keine nennenswerten, sachbezogenen Inhalte (leider) und garniert mit viel Geschwätz. Und natürlich invalid … peinlich!

  35. Gewinnertyp am 28. Januar 2010 um 13:09

    auf Platz 2 hab ich das gefunden
    http://www.arngren.net/hoverpod.html

    ich weiß nicht genau was es sein soll, aber ich will es haben :-D

  36. daza am 28. Januar 2010 um 14:22

    mein liebling:

    http://centimeter.at/

    wiener lokal-kette. seite wird aktualisiert (siehe termine)

  37. Humorbesitzer am 28. Januar 2010 um 20:07

    Ich habe den Nick mit Absicht gewählt – und dennoch ist in meinen Augen diese Auflistung vielleicht mal Ende der 90er “lustig” gewesen. 2010 wirkt solch ein Artikel speziell auf/in einer Website, die sich “professionell” mit Web & Co. auseinandersetzt, mehr als peinlich.
    Thema völlig verfehlt, Note 6.

  38. Julian am 28. Januar 2010 um 23:54

    Ich finde ja #5 die Härte. Schaut euch mal die Websites an die er gemacht hat, die hätten alle hier einen Platz bekommen!
    Und für sowas erntet er auch noch Lob (“Great Job Alan. Thank You!” usw.)
    Peinlich…

  39. Ghost am 28. Januar 2010 um 23:58

    bundeshaeuschen.de
    z.B. unter Jahreskalender
    so in etwa sah auch die Speisekarte aus…

  40. Andreas Jürgensen am 29. Januar 2010 um 09:38

    Hier macht der Chef nicht nur die Radiowerbung selbst, sondern auch die Website:

    http://seitenbacher.de/

    Gruß
    Andreas

  41. [...] ordentlichen Usability aufweisen. Bei manchen Webmaster ist dies aber noch nicht so angekommen: 10 grottenschlechte kommerzielle Webseiten bei drweb.de. Mit Anderen [...]

  42. c0de am 1. Februar 2010 um 18:31

    Also ich finde das auch etwas unpassend… Solche Uhr-alt-design Seiten gibt es wie Sand am Meer, die meisten findet man halt erst gar nicht durch die tollen Frames ^^

    Interessanter wäre es wirklich gewesen, auf Seiten einzugehen die auch einen gewissen Stellenwert im Internet tragen. Als Beispiel fällt mir da z.b. http://swisscom.ch ein. “Top Modernes” Design, aber findet da mal infos, geschweige den eine Telefonnummer!

  43. Jan am 2. Februar 2010 um 11:55

    Na drweb.de muß sich hier aber auch mal an die eigene Nase fassen. Eure Seite sprudelt auch nicht gerade vor Professionalität über. Ihr habt tatsächlich 4 Navigationsleisten, oben, unten, links und rechts. Die Anordnung der einzelnen Bereiche folgt keinem erkennbaren Schema: Links Rubriken, rechts Rubriken, dann Haupt- und Unternavigationspunkte auf der linken Seite, die sich teilweise auch oben wiederfinden. Unter dem Favicon des Tages (WTF?) sind weitere Links, die nicht näher bezeichnet sind, aber vermutlich auch zu den (linken) Rubriken gehören sollen. Gekrönt wird das ganze durch viel zu große bunte Bildchen für Twitter und RSS rechts. Also ich bitte Euch!

  44. Franz am 4. Februar 2010 um 10:47

    Platz 6: Wie jetzt, die Buttons links mit der Bezeichnung LCD und Plasma sind doch anklickbar? ;-))))

    Vielen Dank für den Artikel! Ich schreibe derzeit meine Diplomarbeit im Bereich Usability und hab jetzt ein paar exzellente Beispiele für NICHT(!!!!!!)-Usability.

    Gruß,
    Franz

  45. Martin Seibert am 5. Februar 2010 um 00:50

    Ja, Links in der Liste hätten tatsächlich nicht geschadet. Sorry. Beim nächsten Mal …

  46. nohope am 11. Februar 2010 um 01:20

    Hallo,

    wie eine Webseite aussieht ist, wenn ich Geld verdienen möchte mit meiner Webseite eigendlich völlig egal. Sie muss nur entsprechen optimiert werden.

    Einer der erfolgreichsten und sehr umstrittenen Internetunternehmer hat sich mal in etwa so geeuzert:

    Die meisten Webdesigner, Werbeargenturen, Medienberatern, Webmaster und was sonst so alles in diesen Bereich fällt, können keine Webseiten erstellen mit denen man Geldverdienen kann.

    Und dies ist auch meine Meinung. Es lebt auch eine ganze Industrie davon Webseiten zuerstellen, die mehr Geldverbrennen als sie eigendlich einbringen sollten.

    Privat mag ich auch optisch gut gemachte Seiten, aber damit kann man kein Geldverdienen.

    Geschäftlich ist eine Webseite die 500 oder 1000 Euro mehr Gewinn abwirft die richtige. Auch wenn sich mir und meinem Grafiker der Magen dreht, wenn wir das Design betrachten.

    Hier entscheidet allein der User(Kunde).

    nohope

  47. Chris am 11. Februar 2010 um 11:56

    Auch sehr unemotional, blass, “Huck-los”… http://www.seibert-media.net/

    :)… ich finde es seltsam, sich selbst anzumaßen, die arbeit von anderen zu beurteilen. Wobei ich platz 2 schon fast wieder cool finde.

  48. nohope am 11. Februar 2010 um 14:02

    Hallo,

    ich empfehle mal ein kleines Quis zu machen. Welche der obigen Webseiten hat wieviel Zugriffe. Mal Alexa anwerfen.
    Eventuell wundern und als Preis gibt es die gefundenen Rechtschreibfehler aus meinen Postings.

    nohope

  49. Ralf am 12. Februar 2010 um 02:28

    Hmm…. dass die Links fehlen, wurde ja jetzt schon oft genug angemeckert, brauch ich also nicht nochmal zu erwähnen… ist nur irgendwie ziemlich peinlich, wenn man sich über Qualität im Web auslässt ;-)
    Zwar irgendwie ganz lustig die Liste, aber im Endeffekt wenig lehrreich…

  50. [...] Dieser //SEIBERT/MEDIA-Artikel ist am 26. Januar 2010 auch im Online-Magazin Dr. Web erschienen. [...]

  51. Gabriel am 12. Februar 2010 um 12:30

    Die Validierung der Nr. 1 ist lustig:
    2912 Errors, 42 warning(s) :D

  52. [...] Die Top 10 der vielleicht schlechtesten kommerziellen Websites im Netz. War auf jeden Fall für den ein oder anderen Lacher gut. [...]

  53. Martin am 3. März 2010 um 00:08

    Wenigstens versteht der Erstplatzierte Spaß, denn ganz unten ist zu lesen

    “HavenWorks.com is not responsible for loss of vision, disorientation, or headaches from visual overload”.

    Aber Wolfgangs Seite ist auch sehr krass (s. Kommentar 9). Ich frage mich, wie man sowas überhaupt erstellt!

  54. Agathe am 8. März 2010 um 14:38

    Was sagt ihr denn zum Webdesign von http://www.designenlassen.de?
    Im Vergleich zu den bisherigen Beispielen ist das Design natürlich ganz ordentlich, aber angesichts dessen, dass es auf der Seite ja gerade um die Vermittlung von Designern an Auftraggeber geht, hätte es, wie ich finde, schon noch etwas weniger schlicht ausfallen können. Oder wie seht ihr das?

    • SiGa am 17. Juli 2012 um 23:13

      Das ist in DIESER Liste nun wirklich fehl am Platz (man beachte den Titel des Postings). Immer schön fair bleiben!

  55. Armin am 28. Juni 2012 um 11:19

    Die Seite ist wirklich selten schlecht gemacht.
    Leitet dann um auf http://www.diebstahlpraevention.de/SaS/
    Das aktuelle Programm ist möglicherweise in der Flash-Animation versteckt, die dann entweder zu klein oder zu groß angezeigt wird, um auch nur irgendwas vernünftig erkennen zu können
    und unter Programm findet sich sinnigerweise das vom Vorjahr.
    Das Fest soll in ein paar Tagen beginnen !!
    Meiner Ansicht nach die absolute “Anti-Seite”!

  56. Micha am 17. Juli 2012 um 14:57

    Ein traditionsreicher Handwerksbetrieb schädigt sich selber
    http://www.venter-glocken.de

    • SiGa am 17. Juli 2012 um 23:12

      Oh mein Gott – schönes Beispiel. Da ist jemand in der Urzeit des Webdesign stecken geblieben. Zusammen mit 15 Jahre alter Software, vermutlich.

  57. Daniel am 7. November 2012 um 20:43

    Ich habe eine Frage, darf man als Webdesigner überhaupt solche Kritik veröffentlichen über anderen Webseiten? Wenn z.B. minus Punkten auf die Webseiten gibts (Augenarzt betreib sein Internet Präsentation, aber aber Texten sind mit 8px dargestellt, ist einfach zu klein..und noch als Augenarzt!).

  58. Andreas Bäer am 18. März 2013 um 10:12

    Ganz fürchterlich finde ich auch franzx.de. Wenig informativ, unübersichtlich und die einzigen Design-Elemente sind Kursivschrift.

  59. b.berger am 1. September 2013 um 09:16

    Alles harmlos. Die absolut asseligste Webseite ist die hier:

    Kotpumpen als Inkassopersonal :

    http://www.hausmeisterservice-zwecker.de/43207.html

    • zugast7 am 28. Oktober 2014 um 05:44

      :-D Geil!

  60. Ulrich Zoeger am 2. September 2013 um 16:36

    Ha ha, bei den meisten Seiten kann man sich wirklich sehr gut amüsieren.
    Danke für die Zusammenstellung ;-)

    PS: ich hoffe, meine Seite landet hier nicht irgendwann …

  61. Ola am 28. Oktober 2013 um 14:27

    Oh man… die sind richtig schlimm… Ein Hoch auf ein gutes Studium in dem man das lernt!

  62. zugast7 am 28. Oktober 2014 um 05:43

    Ein absolutes No Go ist diese Seite:

    http://www.hundepension-eberlei.de/

  63. Lana am 18. November 2014 um 15:05

    http://www.lindenau-immo.de/

    unglaublich, wie eine “Immobilienmaklerin ” so einen Auftritt haben kann ;-)

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