Die Sitemap aus dem Automaten

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Die Sitemap ist neben der Hauptnavigation einer der wichtigsten Einstiegspunkte in ein umfangreiches Angebot. Je größer das ist, desto schwieriger wird es, Sitemaps anzulegen und aktuell zu halten. Software kann den arbeitsintensiven Teil übernehmen.

Die Zusammenstellung von übersichtlichen und logischen Sitemaps, die die Struktur der Website wiederspiegeln und jede Seite mit einem Klick verfügbar machen, gehört zu den zeitaufwendigsten Aufgaben eines Webdesigners. Je größer die Website, desto größer der Aufwand für die Sitemap-Erstellung, aber umso nötiger auch ihre Existenz. Wo immer komplexe Strukturen geordnet dargestellt werden sollen, kann Software die Arbeit übernehmen. Und da Zeit bekanntlich Geld ist, ist ein so genannter Sitemap-Generator ein brauchbarer Weg.

Site Map Pro 2.2
Das Interface von Site Map Pro führt Schritt-für-Schritt zur Sitemap. Dabei hat man die Wahl zwischen der Sitemap-Erstellung einer Website oder lokaler Dateien auf dem Rechner und kann für beide wenige Optionen abhaken, wie etwa eine Dokumenttyp-Deklaration (Doctype), ob Seiten unter anderen Domains beachtet und was für Zusatzinformationen mit der Sitemap angezeigt werden sollen. Außerdem kann auf ein Stylesheet oder ein Template für das Design verwiesen werden.

Auf diese Weise hat man eine gute Kontrolle und kann die Sitemap an die “Corporate Identity” anpassen. Wer sich da auf das Programm verlässt, muss sich mit einer veralteten Tabellen-Struktur und <font>-geschönter Schrift begnügen.

Die Einfachheit überzeugt, doch die 59,00 Euro für die “Single Copy” und erst recht die 899,00 Euro für die “Site License”, erscheinen etwas hoch gegriffen, auch wenn viele Dateitypen wie Acrobat (pdf), Word (doc, rtf), Excel (xls) und PowerPoint (ppt) sowie alle HTML- und Text-Dateien einbezogen werden. Übrigens: Googles Sitemap Protokoll wird hier ebenfalls unterstützt.

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Startseite von Site Map Pro

Xtreeme SiteXpert
Der SiteXpert von Xtreeme erzeugt nicht nur Sitemaps. Auf Wunsch wird in einem Rutsch das passende Drop-down DHTML-Menü oder eine Suchfunktion erstellt. Nach dem Start hat man die Wahl, entweder den Assistenten oder den Layout Wizard zu nutzen. Zum Anfang wählt man besser den Assistenten und gleich darauf aus über 30 Templates das passende Design aus. Schließlich noch, ob eine Website oder ein Ordner auf dem Rechner durchsucht werden sollen. Im Anschluß wird die Sitemap generiert und in dem angegebenen Ordner abgespeichert.

Für benutzerdefinierte Sitemaps wird statt des Assistenten der Layout-Wizard genutzt. Der bietet mehr Einstellungsmöglichkeiten, womit die Sitemap dann eher gängigen Vorstellungen genügt. Über Filter werden hier die Dateien ausgewählt, die aufgenommen werden sollen. So könnten zum Beispiel Servlets ausgeschlossen werden.

Eine brauchbare Hilfestellung bietet der prall gefüllte Tutorial- und Helpbereich. Die Standard-Version des Programms kostet etwa 69,00, die Pro-Version etwa 169,00 Euro, wobei Pro XML-Ünterstützung, mehr Features bei der Website-Navigation und einen “Dynamic Tree Style” für sehr große Sites mitbringt.

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Sitemap mit SiteXpert und Umlautproblemen

CoffeeCup SiteMapper
Die einzige Freeware im Bereich der Sitemap-Generatoren ist der CoffeeCup SiteMapper, der zwar noch frei im Internet erhältlich ist, vom Hersteller aber zugunsten des 29,00 Euro teuren “Google SiteMapper” aufgegeben wurde. Auch der SiteMapper leitet uns über einen Wizard zur fertigen Sitemap. Das Programm erzeugt reinen HTML-Code und verzichtet auf HTML-Tabellen. “Gemapt” wird jeder Dateityp, deren Extension in das “File Extensions” Feld eingetragen wird.

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Einfach und kostenlos: Der SiteMapper

Sitemapper v2
Sitemapper v2 von Trellian folgt nicht nur Links, sondern entdeckt auch andere Daten auf dem Server, etwa Audio- und Video-Files, Bilder, Programme, Scripte und News-Feeds. Weiter kann es Broken- und Redirected-Links sowie E-Mail-Addressen anzeigen. Dabei ist die Software der Output-Meister schlechthin. Möglich sind eine simple HTML-Sitemap, ein CSV-File, eine XML-Datei für Google und selbst eine einfache Text-Datei. Dabei bedarf der erzeugte HTML-Code einer Überarbeitung und der DHTML-Output erscheint mehr als eine Navigation, denn als eine Sitemap. Die Single Lizenz von Sitemapper v2 kostet etwa 39,00 Euro.

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Sitemapper v2

Web.UI
Wer für eine Website mit ASP.NET eine Sitemap generieren möchte und Visual Studio als Entwicklungsumgebung nutzt, der sollte einen Blick auf Web.UI werfen. Zwar kostet das ComponentArt-Produkt etwa 799,00 Euro, dafür bietet es aber eine ganze Reihe von Development-Klassen, mit denen in Visual Studio Sitemaps erstellt werden können. Dabei bietet das Web.UI-Set mehr als nur eine Sitemap-Klasse. Es enthält zusätzlich eine Reihe anderer Komponenten, wie etwa eine Navigationsbar-Klasse, einige Templates und ein Animations-Werkzeug.

Um eine Sitemap zu erstellen, fügt man das Sitemap-Object in die Seite ein, konfiguriert die Eigenschaften und gibt den Weg zum Stylesheet an, das die Gestaltung der Sitemap übernimmt. Wer nur das Sitemaps-Element benötigt, kann dieses auch einzeln für 199,00 Euro kaufen.

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Web.UI Demo

All Web Menus
All Web Menus bietet zwar einen Sitemap Generator an, ist aber ein “DHTML- und JavaScript-Menü-Maker”. Davon gibt es zwei Versionen: Professional und Lite. Die kleine Version von “All Web Menus” bietet weniger Funktionen, glücklicherweise aber ist die Sitemap-Funktion enthalten und einzig das Google Sitemap Werkzeug fehlt.

Leider wird die Struktur der Website nicht automatisch erfasst, so dass alle Seiten und Unterkategorien von Hand angegeben werden müssen, was wieder Zeit kostet und den wichtigsten Vorteil dieser Art von Software zunichte macht. Dafür wird die Sitemap nicht in Tabellen sortiert, sondern als eine Unordered List (<ul>) ausgegeben. Dazu gibt es ein Dutzend einfacher Styles, die zugeschaltet werden können, doch erst das eigene CSS wird die Sitemap ansprechend formatieren. Die Lite-Version kostet etwa 35,00, die Pro-Version etwa 59,00 Euro.

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Website: All Web Menus

Auch wenn Software Zeit sparen hilft, die Ergebnis müssen stets von Hand optimiert werden.

Erstveröffentlichung 30.08.2005

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Über Dirk Metzmacher

Dirk Metzmacher ist der Herausgegeber des Photoshop-Weblogs, sowie Fachjournalist und Photoshop-Profi, dessen Tutorials in den letzten 7 Jahren Leser von Fachpublikationen wie Galileo Press, dem Franzis Verlag oder DigitalPhoto sowie Online-Magazinen wie etwa Dr.Web, photokina oder das Smashing Magazine von den Grundlagen zum Thema Photoshop bis hin zu professionellen Arbeitsweisen begleitet haben. Sein Twitter-Account und seine

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