Designbeobachtungen / 0

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Wahre Kreativität ist unerschöpflich. Vielleicht können diese Beispiele Sie inspirieren. Das Beispiel Nummer 1 ist nicht spektakulär, gefällt aber in seiner Klarheit. Große Schrift wirkt offen und ist kaum zu übersehen. Auch das Hintergrundmotiv wurde geschickt montiert. Protolize.

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Ein dezentes Hintergrundmuster gibt es auch im nächsten Beispiel. Das Menü beziehungsweise Teile davon ragen in ein Flash-Motiv hinein. dtsonline.

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Petr Šimcík geht einen anderen Weg und versucht es mit handgezeichneten Icons, wenig motivischem Hintergrund und viel Farbe.

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Handschriftlich bleibt es. Die Agentur Time for Cake setzt auf ein kreatives Durcheinander. Für die Realisierung ist man nicht ohne Flash ausgekommen. Immerhin hat man an eine Alternative für Suchmaschinen und unbewehrte Browser gedacht.

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Die sieht dann übrigens so aus:

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Das Logo verlinkt zur Startseite. Ein Usability-Standard, wenn man so will. Mit einem TITLE-Attribut lässt sich das unterstreichen oder ungeübten Surfern mitteilen. Für die Website des Projektes Tappity aber war das nicht genug. Bei Mausberührung erscheint ein Symbol als Fingerzeig.

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Normalansicht

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Im bemausten Zustand

Frames sind doch noch nicht tot. Das jedenfalls findet Soulwax und unterteilt sich in gleich 17 Rahmen – alles schön nebeneinander. Wenn man schon nichts Gescheites daraus machen kann, dann macht man Kunst. Immerhin lassen sich die Einzelabschnitte mit Hilfe eines Buttons leserlich ausdehnen. Wer so etwas besuchen möchte, braucht die Lust am Scrollen.

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Tagwolken lassen sich zwar verschönern, ein Kunstwerk wird so schnell aber nicht daraus. Muss auch nicht sein, denn nun gibt es Living Tags. Eine vollständig geflashte, animierte und anpassbare Tagwolke, die sich als Plugin für WordPress unter bestimmten Voraussetzungen installieren lässt. Ein netter Blickfang, aber nur bedingt praktisch.

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Der Erfinder weiß es selbst: gestaltete Scrollbalken sind normalerweise schlecht. Wenn man so etwas aber doch braucht, das Scrip fleXcroll bringt alles mit was man für derartige Spielereien benötigt. Funktioniert in vielen, aber nicht in allen Browsern.
Kommerzielle Anwender haben eine Lizenz käuflich zu erwerben.

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Eine spektakuläre Idee für eine alternative Kalendernavigation. Dank Rollbalken bekommt man bei relativ geringem Platzbedarf eine Menge unter. Für eine schnelle Übersicht eignet sich so etwas nicht, eher schon für geordnete und logische Archive. Realisiert bei Lernado – mit einem enormem Verbrauch von Quellcode.

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Farben sind immer interessant. Was für sich genommen kein Geheimnis ist, offenbart im Zusammenspiel ungeahnte Möglichkeiten und manchmal auch Probleme. Ein Farbschema muss her. Davon gibt es genug. Software kann helfen, GenoPal zum Beispiel. Die Website Daily Colorscheme versucht das auch. Einmal täglich, das ist nicht viel, aber dafür genau. Man geizt nicht mit Farbwerten und bietet die Paletten für Photoshop, Illustrator, CSS und HTML gleich mit an.

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Über Sven Lennartz

Sven ist der Erfinder des Dr. Web Magazins, Autor und Herausgeber verschiedener Fachbücher. Als Webdesigner und Texter früher freiberuflich für verschiedene Unternehmen und Verlage tätig. Jetzt Geschäftsführer der Smashing Media GmbH.

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