Das ist Twitter

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Twitter ist in den USA schon seit längerem bekannt und verbreitet. Nun ist die Welle der Twitter-Verrückten auch nach Europa und Deutschland geschwappt. Doch was ist das eigentlich?

Mittels Twitter können Texthäppchen einfach und von einem bestimmten System unabhängig gespeichert werden. Diese Testteilchen können maximal 140 Zeichen enthalten und verschickt werden. Für das Versenden und Empfangen dieser kurzen Nachrichten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dabei kann jeder angemeldete Nutzer entscheiden, von wem er Nachrichten bekommen und an wen er welche versenden möchte.

Twitter Icon
Twitter Icons sammeln wir auch

Um mit anderen zu twittern, ist zuerst einmal eine Anmeldung nötig. Dort meldet man sich mit Namen und Passwort an und kann, wenn man möchte, auch noch ein Bild hochladen, das dann anderen Nutzern angezeigt wird. Darauf folgt die Möglichkeit, auch andere (Freunde und Bekannte) zum Twittern einzuladen. Dieser Punkt kann aber auch übersprungen werden. Jeder Nutzer bekommt bei Twitter eine eigene Seite. Die kann ganz individuell nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Es können zum Beispiel verschiedene Farben ausgewählt oder ein Hintergrundbild hochgeladen werden.

Ach übrigens, auch Dr. Web twittert. Follow us

Es gibt viele verschiedene Methoden zu twittern. Die fünf am meisten benutzten werden im Folgenden kurz erklärt. Man kann also direkt über die Webseite twitter.com Nachrichten versenden. Dort gibt es ein Textfeld, in das die Zeichen eingegeben werden. Anschließend erfolgt der Versand der Nachricht. Das ist wohl die einfachste Art und Weise des Twitterns; allerdings ist die Webseite recht langsam, was den Spaß ein wenig trüben dürfte.

Screenshot

Die zweite Möglichkeit ist das Twittern über einen Instant Messanger. Dort wird der gewünschte Twitter-Kontakt in die eigene Freundesliste eingefügt und der eigene Nutzername des Instant Messanger-Dienstes angegeben. Daraufhin erhält man eine Zahlenkombination. Diese wird an den Twitter Bot geschickt. Sendet man nun Nachrichten über den Messanger an den neuen Twitter Kontakt, so veröffentlicht der Twitter Bot diese.

Man kann aber auch ganz einfach über SMS twittern. Dazu wird die eigene Handynummer inklusive der Ländervorwahl auf der Twitter Homepage angegeben. Klickt man danach auf “Save”, wird die Nummer von Twitter und ein Code mit sechs Stellen angezeigt. Diese aus Buchstaben bestehende Code wird an die Twitter Nummer geschickt. Da Twitter mit diesem Dienst Deutschland und Großbritannien abdeckt, ist die einzugebende Nummer auch eine britische. SMS an diese Nummer kosten momentan 39 Cent.

Mit Hilfe eines bestimmten Programms kann man auch ohne einen Besuch der Twitter-Website Nachrichten verschicken. Diese Programme gibt es für Windows, Linux und MacOS und sind im Funktionsumfang alle gleich. Sie unterscheiden sich lediglich in ihrem Design und der Benutzbarkeit.

Die fünfte Möglichkeit des Twitterns besteht über Firefox. Dafür muss die so genannte Tweedbar installiert werden. Nach Eingabe der Login Daten kann getwittert werden. Werden Nachrichten von anderen Usern empfangen, so nennt man das “follow”. Wird ein Nutzer als “Friend” deklariert, so empfängt man automatisch seine Nachrichten. Eine Kontaktanfrage stellt man über die persönliche Seite auf twitter.com. Will man von jemandem keine Nachrichten mehr empfangen, muss man ihn verlassen. Das passiert ebenfalls auf der Twitter-Homepage unter dem Button “leave”.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Nachrichten zu empfangen. Die oben genannte Tweedbar ist eine davon. Der Instant Messanger zeigt ebenfalls eingegangene Texte an. Dafür muss der Messanger Account allerdings freigeschalten sein. Es gibt auch die Variante, sich die Nachrichten auf das eigene Handy schicken zu lassen. Dieser Dienst ist kostenlos. Dafür muss das Handy aber ähnlich wie der Instant Messanger aktiviert werden. Dann muss nur noch entschieden werden, ob man keine, alle oder nur bestimmte Nachrichten empfangen möchte.

Gibt man bei Twitter eine gültige E-Mail Adresse an, kann man sich auf für diverse Ereignisse Benachrichtigungen schicken lassen. Das kann zum Beispiel sein, wenn man länger als 24 Stunden nicht aktiv war oder ob man über neue Freundesanfragen informiert werden möchte. Mögen muss man das alles nicht, aber der Informationsaustausch auf diese Weise bringt auf jeden Fall Spaß und Kontakt zu anderen Leuten. ™

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24 Kommentare zu Das ist Twitter

  1. Logan 29. Januar 2009 at 16:13 #

    Ich “zwitscher” gern! + oft/viel & bin begeistert.
    Grund: Es geht so schön schnell, schneller als “blogupdaten”.
    Nutze es auch als eine Art “Brainstorming”!
    Mfg/ Lichte Grüße – SilwerSurfer

  2. Leonardi 24. März 2009 at 06:55 #

    Twittern ist völlig überflüssig für mich, bei sms.de kann ich am Tag 5 Mails kostenlos versenden….

  3. Hans 24. April 2009 at 17:36 #

    …und das Gute ist, dass man Twitter zu dem machen kann, was man braucht. Einsatz absolut vielfältig. Beste Grüße.

  4. Niko 28. April 2009 at 12:09 #

    Jeder mag die Tools unterschiedlich nutzen und mögen. Für mich bedeutet es: Die Banalitäten, die mich schon bei Facebook langweilen werden wenigstens durch vereinzelt nette Bilder, Filmchen und Tools unterbrochen – bei Twitter leider nicht. Nach meinem Empfinden ist beides kein Ersatz für einen interessanten Austausch.

  5. TwitterForDemocrazy 17. Juni 2009 at 13:36 #

    Twitter ist mehr geworden als im Artikel beschrieben, eine politische Plattform zur Verteidigung von Demokratie und Freiheit; es würden wohl viele gerne sehen, wenn Dr.Web einen Artikel dazu spendieren würde

  6. Mark 25. Juni 2009 at 12:34 #

    Das erste mal fuer mich

  7. klaudi 6. Juli 2009 at 17:53 #

    ist twitter umsonst?? weil man sich ja da anmelden muss hab ich angst was zu bezahlen.
    stimmt das????

  8. Horst 31. Dezember 2009 at 07:59 #

    Es ist für mich nicht erkennbar wie es funktioniert, was es kostet (das ist absolut undurchsichtig) und ist es in Deutsch.

  9. talle 26. Februar 2010 at 15:59 #

    habe kene

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  9. Twitter - Wissen was gerade los ist | HOUSE 2 ELECTRO - 22. Juni 2009

    [...] Leute im Netz getan bzw. versucht. Wer Genaueres erfahren will, schaut am besten bei Wikipedia oder Dr. Web. In diesem Beitrag möchte ich kurz in die Materie einführen, aber nicht tiefgründig. [...]

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