Tests

CheckPanel: Neue Aufgabenverwaltung für Seitenbetreiber

31. März 2013
von

CheckPanel ist eine brandneue Web-App aus Deutschland. Ziel des derzeit in öffentlicher Beta befindlichen Dienstes ist es, wiederkehrende Aufgaben im Umfeld des Betriebs einer Website zu verwalten. Zu abstrakt? Ein Standardfall für eine wiederkehrende Aufgabe wäre beispielsweise die Prüfung, ob die Website oder Teile davon erreichbar sind, das sog. Web-Monitoring. Aber auch andere Funktionalitäten sollten regelmäßiger Wartung unterliegen, wie der erfahrene Admin sicherlich bestätigen wird.

checkpanel-bg

CheckPanel: Schlanke Optik, intuitive Bedienung

CheckPanel, ersonnen und betrieben durch den deutschen Web-Entwickler Florian Sander, kann derzeit völlig kostenfrei genutzt werden. Für die Zukunft stellt sich der Betreiber ein Freemium-Modell vor. Teile des Dienstes werden aber auf Dauer kostenfrei nutzbar bleiben. Derzeit liegen keine Informationen darüber vor, inwieweit Funktionsbeschränkungen greifen werden.

checkpanel-home

CheckPanel ist schnell einsatzbereit. Lediglich eine E-Mail-Adresse, sowie ein Passwort muss der Interessent hinterlegen. Nach der Bestätigung der eingegebenen Adresse mittels eines Links aus einer vom System automatisch versandten E-Mail kann es los gehen. Ein weitgehend leeres Interface fordert zur Anlage der ersten Checkliste auf.

checkpanel-no-lists

So wie ich es verwende, sind Checklisten meine Projekte, für die ich bestimmte wiederkehrende Tasks definieren will. Als erstes setze ich den Klassiker, den Verfügbarkeitstest der gesamten Website auf und definiere diesen Task als Robocheck. Ein Robocheck wird etwa alle 30 Minuten wiederholt, ausreichend sicherlich für die meisten kleinen bis mittleren Websites.

Ansonsten kann per manueller Eingabe definiert werden, wie oft die Aufgabe wieder vorgelegt werden soll. Zum Beispiel könnte man sich vorstellen, dass ein Online-Formular, dass sich immer wieder als weniger zuverlässig erweist, jede Woche von einem oder mehreren Testern gecheckt werden soll.

checkpanel-tested-alive

Grundsätzlich kann man sich aber auch Aufgaben vorstellen, die darin bestehen, alle paar Wochen zu prüfen, ob bestimmter Content noch gültig ist. Gerade bei juristischen Inhalten kommt es häufiger zu Änderungen. Peinlich, wenn man da mit einer entsprechenden Website noch auf dem drittletzten Rechtsstand ist.

CheckPanel setzt von Vornherein auf Kollaboration. Anders ließen sich viele Testcases auch gar nicht sinnvoll verwalten. Der Service protokolliert sowohl erledigte Aufgaben mit ihrem jeweiligen Status, stellt aber auch Informationen zu überfälligen Tasks bereit. So sieht der Projektverantwortliche stets auf einen Blick, wo er steht. Bei mehreren Testern enthält das Protokoll Informationen darüber, wer zuletzt welche Aufgabe erledigt hat. Wenn Tester Fehler melden, wird der Checklisten-Eigner darüber unterrichtet.

CheckPanel ist eine neue Idee. Zumindest ist mir ein derartiger Dienst bislang nicht untergekommen. Natürlich könnte man ein Softwareprojekt auch mit bereits verfügbaren Mitteln im Griff behalten, ich nutze seit Jahren Basecamp dafür. Sanders Dienst stellt jedoch eine spezialisiertere Herangehensweise bereit, die speziell in Kombination mit dem Monitoring-Service einen eigenen Charme versprüht. Ich werde CheckPanel in den nächsten Wochen eine Chance geben. Sie auch?

Links zum Beitrag

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit fast 30 Jahren in der IT daheim. Seit 2008 schreibt er für Dr. Web, seit 2012 ist er Chefredakteur des Magazins. Man findet ihn auch auf Twitter und Facebook, aktiver ist er allerdings auf Google+.

Tags: , , ,

Ein Kommentar zu „CheckPanel: Neue Aufgabenverwaltung für Seitenbetreiber
  1. Dursun am 11. April 2013 um 15:13

    Gut gemacht; danke ;-)

Ein Kommentar? Schön!

Wir freuen uns immer über Leser, die durch nützliche und konstruktive Beiträge zum Thema eine Diskussion anstoßen oder den Artikel mit weiteren Informationen anreichern. Alle Kommentare werden in diesem Sinne moderiert. Zum Kommentar-Fairplay gehört für uns auch der Einsatz von rel="nofollow". Bitte verwenden Sie zudem als Namen weder eine Domain noch ein spamverdächtiges Wort. Vielen Dank!