Browserfenster und Auflösung
Für welche Auflösung ist zu optimieren? Soll man das überhaupt tun? Ein schon fast historisches Problem, für das sich keine allgemein gültige Lösung durchgesetzt hat. Jedenfalls nicht in der Praxis. Dabei sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, das die Auflösung des Monitors und die tatsächliche Browsergröße, bzw. der zur Verfügung stehende Platz verschiedene Dinge sind. Thomas Baekdal hat es untersucht und liefert uns Material in Form von Zahlen und Diagrammen.
Demnach ist es tatsächlich so, dass viele der Benutzer der gegenwärtigen Standardauflösung 1280*1024 im Vollbild surfen. Etwa 70% sind es. Doch das sagt noch nicht viel aus. Der Webdesigner weiß nie, welche Seiten- oder Menüleisten oder Erweiterungen im Browser installiert wurden. Entsprechend geringer ist der verfügbare Platz.

Die Benutzer größerer Monitore surfen logischerweise kaum noch im Vollbild. Es lässt sich auch sagen, dass die moderne Entwicklung immer breiterer Monitore zwar dem Film- und Fernsehgenießer zu Gute kommt, nicht aber dem Websurfer. Der nämlich mag es "hoch" und erlaubt sich hier keine Variationen.
Wer auf starre Gestaltung setzt (es geht auch anders) und eine optimale Auflösung sucht, der bedient sein Publikum - laut Baeckdal - am besten mit 776*424 Pixel, in 95% aller Fälle liegt man damit richtig. Wer nach Prospekten der Computerhändler designed und 1280*1024 den Vorzug gibt, liegt wohl häufiger falsch als er glaubt.









