JavaScript & jQuery

April’s Tools: Fool.js und Faker.js – eins nützlich, eins nur Spaß

1. April 2013
von

1. April 2013. Dr. Web ist seit einem Jahr wieder da. Die Neueröffnung 2012 erwies sich als wahr und nachhaltig. Wir hatten ja schon damals angekündigt, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handeln würde. In diesem Jahr wollen wir daher mehr zum Aprilspaß beitragen und stellen Ihnen zu diesem Zweck das jQuery-Plugin Fool.js vor. Eine ernsthaftere Anwendung haben wir mit Faker.js auch noch für Sie. Ist ja keine Witze-Seite hier…

rickrolling

Fool.js bringt Ihre Besucher um den Verstand

Fool.js von Visual Idiot ist ein dediziertes Plugin für den ersten April oder jeden anderen Tag, an dem Sie Ihre Besucher in den Wahnsinn treiben wollen. Ein simpler Funktionsaufruf nach dem Einbinden des Plugins im Head bietet Zugang zu einem ganzen Portfolio fieser Scherze. Es kann relativ harmlos los gehen:

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$(document).ready(function() { //  When the document is ready
    $.fool('rick'); //  Run the Rick Astley prank
});

Dieser Call führt dazu, dass die Besucher gerickrollt werden – ein Klassiker moderner Späßekunst. $.fool kann jedoch auch mit mehreren Späßen gleichzeitig bestückt werden. So können Sie Ihre Besucher natürlich noch weit effektiver zur Verzweiflung bringen:

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$.fool({
    hiddenVideos: true, //  Show some wonderfully annoying videos
    vanishingElements: true, //  Hide random elements as they interact
});

fooljs-upside-down

Diese Methoden stehen Ihnen zur Seite. Ich empfehle eine dosierte Anwendung, nicht, dass man noch Schuld ist, wenn sich bei dem ein oder anderen Besucher spontan ein Thrombus löst…

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fallingScrollbar: true,   //  Want the scrollbar to fall over?
rick: true,               //  The synonymous Rick Astley video, hidden off-screen
hiddenVideos: true,       //  Show some wonderfully annoying videos
vanishingElements: true,  //  Hide random elements as they interact
questionTime: true,       //  Sing Spongebob with your browser!
upsideDown: true,         //  Flip the page upside down!
h4xx0r: true,             //  Make the page 100% editable
wonky: true,              //  Make the page a little bit crooked
flash: true,              //  Makes the site flash on and off
crashAndBurn: true,       //  Runs an endless loop. This will kill your browser!
shutter: true,            //  Forces a shutter on the screen
unclickable: true,        //  Makes the page unclickable

Mir gefällt besonders das subtile unclickable:true,, das lediglich dafür sorgt, dass auf der Site nichts mehr wirkungsvoll angeklickt werden kann. Auch schön ist natürlich, die Website im Browser auf den Kopf zu stellen (upsideDown: true,) oder einen schlichten schwarzen Vorhang übder den gesamten Content zu legen (shutter: true,).

Viel Spaß mit Fool.js. Ihre Besucher werden es Ihnen nicht danken…

Faker.js – Große Datenmengen generieren mit Node.js

Faker.js ist kein Aprilscherz, auch wenn die Bezeichnung darauf schließen lassen würde. Vielmehr kümmert sich das kleine JavaScript in Kooperation mit node.js um die Generierung großer Mengen an sinnloser, aber sinnvoll erscheinenden Daten. Über eine API kann dem Tool vorgegeben werden, welche Art von Daten benötigt werden.

fakerjs

So kann während der Entwicklung der nächsten Super-Web-App Echtzeitbetrieb mit großen Datenmengen simuliert werden, ohne dafür bereits echte Daten zu benötigen. Ähnliche Tools gibt es auch für Perl und Ruby.

Links zum Beitrag:

  • THE APRIL FOOLS’ DAY JQUERY PLUGIN – Fool.js
  • Große Mengen sinnvoller, aber dennoch zufälliger Daten generieren mit Faker.js

Bildquelle “Things Rick Astley would”: shefsteve via Compfight cc

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit fast 30 Jahren in der IT daheim. Seit 2008 schreibt er für Dr. Web, seit 2012 ist er Chefredakteur des Magazins. Man findet ihn auch auf Twitter und Facebook, aktiver ist er allerdings auf Google+.

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Ein Kommentar zu „April’s Tools: Fool.js und Faker.js – eins nützlich, eins nur Spaß
  1. Stefan am 1. April 2013 um 23:23

    Danke für ein Jahr voller interessanter Beiträge!

    Nachdem mich Dr. Web schon durch meine Internet-Kinderjahre begleitet hatte, haben auch im vergangenen Jahr viele Eurer Infos den Weg in meine Bookmarks gefunden.

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