8 vermeidbare Fehler beim Registrieren und Anmelden
Von schlecht gemachten Anmeldeprozeduren können einem graue Haare wachsen. Nicht umsonst scheitert nach einer Studie der Marktforscher von e-consultancy jeder zweite Kaufvorgang in Online-Shops. Frust ist also oft vorprogrammiert. Jared M. Spool von der Firma User Interface Engineering hat 8 vermeidbare Fehler in Punkto Registrierung und Anmeldung zusammen getragen. Zusammenfassend auf Deutsch sind das:
1. Als allererstes eine Anmeldung verlangen. Cisco treibt es hier auf die Spitze und mutet dem User eine unendlich lange Registrierung zu, damit sie so etwas Banales wie ein paar Produkte sehen können.
2. Zu früh ein Einloggen verlangen. Amazon löst das vorbildlich. Dort sieht man alle Kontooptionen noch vor der Identifizierung.
3. Keine Vorteile einer Registrierung erwähnen. Das Anlegen eines Kontos ist eine hohe Hürde; man muss sich einen Nutzernamen ausdenken, das Passwort irgendwo sicher verwahren etc. Also muss ich dem User klar kommunizieren, warum er die Mühen einer Kontoregistrierung auf sich nehmen soll.
4. Den Anmeldebutton verstecken. Um Irritationen und Anrufe im Call-Center zu vermeiden sollte der Button klar und deutlich zu sehen sein.
5. Kein Button oder Link für "Neues Konto anlegen" oder "Passwort vergessen". Zu Beeinträchtigungen des Nutzererlebnisses kann es kommen, wenn diese Funktionen in einem Pull-Down-Menü angeboten werden und nicht sofort als Links zu erkennen sind.
6. Keine Registrierung anbieten wenn sie erwartet wird. User möchten sich erst registrieren, wenn sie sich davon einen Nutzen versprechen, zum Beispiel weil beim Wiederholungskauf die Eingabe der Rechnungsdaten entfällt. Im Bestellprozess sollte daher die Registrierung so spät als möglich erfolgen.
7. Zu viele Informationen für die Registrierung verlangen. Die Best Practice-Sites wollen nur das Nötigste an Informationen und erheben erst später Profildaten, wenn es notwendig ist.
8. Keine Informationen über den Verwendungszweck der Daten mitteilen. Nutzer werden misstrauisch wenn sie Daten angeben sollen, die sie für den eigentlichen Vorgang gar nicht brauchen, also eine Telefonnummer für ein White Paper-Download. Deshalb sollte der Verwendungszweck erläutert werden.
Zum vollständigen Artikel geht es hier entlang. Ein 2. Teil zum Artikel ist kurz darauf erschienen.









