5 smarte Strategien, um deine Artikel richtig erfolgreich zu machen

Viele von uns haben schon mal das Wort Viral im Zusammenhang mit geschriebenen Artikeln gelesen. Noch mehr Menschen träumen davon, dass ihre Inhalte viral gehen. Die Zugriffszahlen explodieren und die Beiträge werden tausende Male geteilt und geliked. Das ist das, was wir erreichen möchten. Doch so einfach wie man meint geht das leider nicht. Es bedarf einer Strategie und vielfach auch einer genauen Kenntnis der Zielgruppe. Eine gute Strategie lässt sich entwickeln, daher beschäftigen wir uns in diesem Beitrag mit smarten Strategien, um deine Artikel erfolgreich zu machen.

5 smarte Strategien, um deine Artikel richtig erfolgreich zu machen

Wir alle schaffen wertvolle Inhalte für unsere Zielgruppen. Ich schreibe, weil ich die Probleme meiner Zielgruppe lösen helfen möchte. Daher stelle ich sicher, dass meine Artikel »wertvoll« sind und leicht verständlich. Denn ich möchte meinen Lesern helfen und ihnen Inhalte präsentieren, die sie so nicht woanders finden können. Doch die Arbeit endet nicht, nachdem ein wirklich guter Artikel fertiggestellt ist. Im Gegenteil, dann fängt sie erst an. Das Erstellen von Inhalten ist ein Teil des Jobs, der andere Teil versucht mit allen Mitteln, dass die betreffenden Inhalte so oft wie nur möglich geteilt werden.

Welche Inhalte gehen viral?

Nicht jeder Text ist dazu geeignet, so oft wie möglich geteilt zu werden. Das funktioniert nur, wenn wir die Menschen ansprechen. Du kannst jedoch leicht herausfinden, welche Inhalte sich extrem verbreiten. Dazu musst du nur die Sozialen Netzwerke besuchen und diese dann analysieren. Welche Posts würdest du teilen? Oder auf welchen Beiträgen würdest du Kommentare hinterlassen? Nach einer genauen Prüfung würdest auch du bestimmt auf die folgenden Faktoren kommen:

  • Humorvolle Beiträge
  • Sehr interessante Beiträge
  • Positive Beiträge
  • Beiträge, deren Thema im Trend liegt (müssen auch emotional ansprechen)
  • Motivierende Beiträge
  • Informierende Beiträge
  • Emotionale Beiträge – egal ob positive oder negative Emotionen wachgerufen werden

Genau diese Art von Inhalten wird sehr oft geteilt. Denn die Leser fühlen sich entweder emotional angesprochen oder gut informiert. Vielleicht auch glücklich, weil sie nach einem miesen Tag wieder lachen konnten. Andere Beiträge hingegen reflektieren deine persönlichen oder beruflichen Erfahrungen. Deshalb wirst du sie teilen und einen Kommentar hinterlassen. Bei jedem dieser Beiträge, die du selbst teilen wirst, fühlst du dich in irgendeiner Art und Weise emotional angesprochen. Das sind die Inhalte, die viral gehen. Wie man einen solchen Artikel schreibt, haben wir bereits einmal behandelt. Ich empfehle dir, den genannten Artikel ergänzend zu lesen. Doch nun kommen wir zu den Strategien, die dir dabei helfen können, virale Inhalte zu produzieren.

5 smarte Strategien, um deine Inhalte viral zu machen

Nun werde ich dir Strategien darlegen, die dir dabei helfen können, viele Shares zu erhalten und eine Marke aus deinem Blog zu machen.

Strategie 1 – Facebook

Virale Artikel haben selten ihren Ursprung in den  Google-Suchergebnissen. Ausnahmen bestätigen die Regel, doch die Chancen stehen nicht gut, wenn du nur auf Google abzielst. Beschäftige dich lieber mit dem sozialen Netzwerk, das einige meiner eigenen Artikel viral gemacht hat. Das heißt Facebook. Nicht Twitter, nicht Google+ und auch nicht LinkedIn, nur und ausschliesslich Facebook.

Viraler Artikel auf Facebook

Auf der Seite des Artikels ist danach folgendes passiert:

Viraler Artikel auf Democraticpost.de

Das ist mit Abstand mein erfolgreichster Artikel, doch nicht wenige folgen ihm. Nun ist die Strategie hinter dem Artikel interessant. Wie schafft man so etwas?

Vertrauen aufbauen – regelmäßig posten

Die Grundlage eines solchen Erfolgs ist zuerst einmal Vertrauen. Das schafft man durch regelmäßige Beiträge. Wenn du einen erfolgreichen Blog haben willst, dann musst du relativ oft Beiträge schreiben. Ich empfehle in der Anfangszeit mindestens vier, besser fünf Artikel in der Woche zu schreiben. Jeder dieser Artikel sollte qualitativ einwandfrei sein, und nicht nur so „runtergerattert“. Auch das ist für das erwünschte Vertrauen wichtig. Schreibe einfach gute Inhalte. Lies den Artikel, den ich weiter oben verlinkt habe, dann weisst du, wie es geht. Die konkrete Richtung ist dabei völlig egal. Du musst keine bestimmte Meinung bedienen, sondern vielmehr authentisch rüberkommen.

Konzentration auf ein Soziales Netzwerk

Ich gebe nichts auf Google und alles auf Facebook. Denn mit einer guten Strategie holst du dir über Facebook eine gigantische Menge an Traffic. Ich weiß, du wirst wohl auch auf Twitter und Google+ aktiv sein, doch konzentrieren solltest du dich auf Facebook. Andere soziale Netzwerke kannst du automatisch versorgen. Nur bei Facebook solltest du dir Mühe geben und alles per Hand oder Buffer (manuell über die Browsererweiterung) posten. Ich bevorzuge Buffer.

Die richtige Share-Button-Lösung einsetzen

Ja, es existiert für diese Strategie eine perfekte Sharing-Button-Lösung. Ich verwende die Mashshare-Buttons in der Premium-Version. Zusätzlich habe ich die Erweiterung »Like after Share« von Mashshare installiert. Diese Erweiterung sorgt dafür, dass nach jedem Share über Facebook ein kleines Fenster aufgeht, dass die Menschen zum zusätzlichen »Gefällt mir« unserer Facebook-Seite auffordert. Das funktioniert hervorragend, die Facebook-Seite bekommt für unsere Verhältnisse sehr viele Likes. Je mehr Likes vorhanden sind, desto größer wird die Chance, dass die Posts sehr häufig geteilt werden. Ich empfehle dir daher, für deine Share-Buttons etwas Geld in die Hand zu nehmen und eine professionelle (und schnelle) Lösung zu erwerben.

Strategie 2 – motivierende Beiträge auf Facebook und Instagram

Diese Strategie habe ich bisher noch nicht selbst genutzt, doch nach einer Recherche auf den beiden Sozialen Netzwerken erscheint mir diese Strategie es wert zu sein, sie dringend auszuprobieren. Facebook ist eine gute Adresse dafür, und Instagram könnte eine gute, weitere Möglichkeit sein. Es kann nicht schaden, wenn man ein zusätzliches Netzwerk hat, von dem viel Traffic auf die eigene Website kommt.

Ein Instagram-Post:

Motivation auf Instagram

Ein Facebook-Post:

Motivation auf Facebook

Was bei dieser Strategie wichtig ist:

Es reicht nicht nur, einfarbige Fotos und gute, motivierende Zitate zu posten. Das angebotene Bildmaterial sollte schon hochwertig und professionell wirken. Das kann man jedoch ohne große Vorkenntnisse sehr gut mit dem Online-Dienst »Canva« erreichen. Zudem sollte sich in jedem Bild am unteren Rand die eigene Domain befinden, denn man will ja Werbung für die Website machen und nach und nach eine eigene, starke Marke aufbauen.

Strategie 3 – die Macht der sozialen Medien

Auch diese Strategie erscheint erfolgversprechend zu sein. Ich werde sie demnächst selber umsetzen, denn die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind sehr groß. Wie groß die Chancen sind, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Das muss man einfach mit den eigenen Inhalten austesten.

So funktioniert es:

Nachdem du einen hochwertigen Artikel verfasst hast, teilst du ihn auf deinen sozialen Netzwerken. Versuche nun, eine der großen Marken oder Unternehmen in dein Posting zu integrieren. Wenn du über WordPress oder Webworking im Allgemeinen schreibst, könntest du zum Beispiel Dr. Web in deine Postings integrieren. Auf Twitter würdest du @drwebmagazin mit einfügen. So erhält dieses Magazin eine Benachrichtigung von deinem Posting und kann entscheiden, ob dein Beitrag eventuell für einen Artikel auf Dr. Web relevant wäre. Wenn ja, könntest du zum Beispiel mit deinem Beitrag in den Quellen erwähnt werden. Oder vielleicht sogar einen Artikel für dieses Magazin schreiben.

Natürlich sollte dies nur mit wirklich gutem Content geschehen, ansonsten nervt es sehr schnell.

Kurzum: Die Auswirkungen könnten durchaus massiv sein, weil die Beiträge unter Umständen sehr schnell an die relevante Zielgruppe vermittelt werden. Denn schliesslich erscheint dieser Post dann in der Timeline des Unternehmens. Die sozialen Medien habe eine immense Macht, die nur ausgenutzt werden muss. Daher:

  • Fertige wirklich hochwertige Inhalte an
  • Tagge deine Posts auch mit den Influencern, den wichtigen Marken oder Unternehmen

Tagge deinen Post auf den Sozialen Medien

Strategie 4 – nutze LinkedIn

Ein weiterer und vielversprechender Weg, die eigenen Inhalte viral zu gestalten, kann die richtige Nutzung von LinkedIn sein. Doch bevor du anfängst, deine Inhalte auch auf LinkedIn zu verbreiten, stelle sicher, dass dein Profil so optimal wie nur möglich gestaltet ist. Denn du willst so viel aus LinkedIn herausholen wie nur möglich. Daher beachte die folgenden Dinge:

1- Profilbild: Stelle sicher, dass dein Profilbild so optimal wie nur möglich ist. Wenn es keine Profilseite, sondern eine Unternehmensseite ist, nutze ein optimales Bild deiner Marke. Lasse es eventuell von einem Fotografen oder Grafiker anfertigen.

2 – Zusammenfassung: Schreibe eine gute Zusammenfassung, in der die Informationen über dich, deine Arbeit und die Beschreibung deines Jobs enthalten sind. Zudem müssen noch die Dinge hinein, in denen du gut bist und vor allem was du an deiner Arbeit liebst. Wenn du nicht über deine Arbeit bloggst, dann müssen diese Angaben natürlich durch dein Thema ersetzt werden.

3 – Ausbildung: Deine Ausbildung sollte so lückenlos wie nur möglich in deinem Profil enthalten sein. Füge ebenfalls die Positionen hinzu, die du bereits erreicht hast. Zum Beispiel Marketing-Manager, CEO, Berater, Schriftsteller, Autor und so weiter.

4 – Markenlogo: Das Markenlogo ist sehr wichtig, wenn du einen professionellen Blog startest. Es sollte in bester Qualität vorliegen.

5 – Fähigkeiten und Interessen: Beschreibe all deine Fähigkeiten und Interessen sehr genau. Schreibe keine Romane, bringe es auf den Punkt.

6 – Organisation: Füge die Firma hinzu, für die du arbeitest.

7 – Arbeitsplätze: Hier gehört ein korrektes Anfangs- und Enddatum den jeweiligen Jobs zugeordnet.

8 – Erfahrungen: Schreibe alle Dinge auf, in denen du bereits Erfahrungen sammeln konntest. Zum Beispiel Webdesign, HTML, CSS, PHP und so weiter.

9 – Deine Gruppen: Die Gruppen, in denen Du Mitglied bist, gehören hier auf jeden Fall hinein.

Ein Wort zu den Gruppen: Beteilige dich an den Gruppendiskussionen aktiv. Teile deine Blog-Beiträge in den Gruppendiskussionen, denn dort bekommen sie weitaus mehr Aufmerksamkeit, als in deinem Profil. Mache nicht den gleichen Fehler, wie so viele andere vor dir. Wenn du einer Gruppe beitrittst, dann beteilige dich aktiv an den Diskussionen, denn reine Mitgliedschaften bringen überhaupt nichts.

Die oben genannten Punkte helfen ungemein bei der Erstellung eines LinkedIn-Profils, das aus der Sicht eines angestrebten Brandings – oder der Marketing-Sicht sehr wichtig ist. Denn potenzielle Geschäftspartner werden die Profile durchsuchen und innerhalb der kürzesten Zeit entscheiden, ob sie mit dir (über ein Geschäft) sprechen wollen oder nicht. Eine Optimierung des LinkedIn-Profils kann also dabei helfen, von den Menschen angesprochen zu werden, die für deine Zukunft eventuell wichtig sind. Zudem bietet es auch für einen privaten Blog ein professionelles Bild.

Profil-bearbeiten-LinkedIn

Die bestätigten Kenntnisse in LinkedIn

Ich bin mir durchaus sicher, dass man noch bessere Ergebnisse mit der Optimierung des Profils erreichen kann. Nachdem du also fertig bist mit der Einrichtung deines Profils, füge relevante Kontakte hinzu, indem du ihnen eine Kontaktanfrage sendest. Vorher solltest du jedoch deine Zielgruppe genau identifizieren, damit du nur wirklich relevante Kontakte hinzufügst. Wenn du Videos produzierst, dann suche Menschen aus diesem Bereich; vielleicht sogar aus deiner Stadt.

Relevante Kontakte erhöhen deine Reichweite

Das Hinzufügen dieser Kontakte erweitert die Reichweite deiner Inhalte und helfen dir, deine Markenbekanntheit zu erhöhen. Denke immer daran: deine Inhalte wären nutzlos, wenn du sie nicht mit den Personen teilen kannst, die auf der Suche nach Content wie dem deinem sind. LinkedIn kann einen weiteren Kanal darstellen, deine Inhalte viral zu machen. Ausprobieren lohnt immer, denn dann hat man Gewissheit.

Strategie 5: Schreibe Gastartikel

Sicher, du hast diese Strategie schon oft gehört. Und bist trotzdem nicht ins Handeln gekommen. Das ist schade, denn ein guter Artikel auf einem Blog geschrieben, der wesentlich mehr Traffic als der deine hat, lohnt immer! Es ist übrigens egal, ob du einen viralen Artikel auf einem anderen Blog schreibst oder auf deinem. Du wirst trotzdem profitieren, denn es kommt unter Umständen eine Menge Traffic zurück. Und wenn nicht, erhöht es deine Reputation und hilft dir, eine Marke zu werden. Gastartikel zahlen sich immer aus, immer! Es soll sogar Blogs geben, die den meisten Traffic auf einen Gastartikel bekommen.

So suchst du dir den passenden Blog aus:

1 – Auswahl: Wähle den Blog, für den du schreiben möchtest, mit Bedacht. Er sollte schon einige Jahre am Markt sein und über eine gewachsene Leserschaft verfügen. Es sollte sich im besten Fall um einen sogenannten Influencer handeln. Die starke Präsenz und das hohe Ansehen dieser Person wird dir helfen, ebenfalls eine Marke zu werden. Allerdings solltest du einem Influencer nur qualitativ hochwertige Inhalte anbieten.

2 – Relevanz: Achte stets darauf, dass der Blog deine Themen behandelt. Themenferne Gastartikel werden dir nicht weiterhelfen.

3 – Bewerbung: Bewirb dich für einen Gastartikel online (verschiedene Websites haben unterschiedliche Richtlinien, einige verlangen eine kurze Zusammenfassung deines geplanten Artikels, andere hingegen einen fertigen Beitrag. Wieder andere bitten um Beispiele bereits verfasster Artikel.)

4- Schnell an die Arbeit: Wenn du eine Genehmigung des betreffenden Blogs bekommst, gehe so schnell wie möglich an die Arbeit und liefere den versprochenen Artikel schnell. Achte vor allem auch auf die Rechtschreibung.
5 – Qualität und Relevanz: Sorge für einen relevanten und vor allem qualitativ hochwertigen Artikel. Nur diese Art von Beiträgen ist hilfreich für dich.

Fazit

Wenn du hilfreiche und wirklich nützliche Beiträge für deine Zielgruppe erstellst, und diese mit der hier vorgestellten 5-Punkte-Strategie verteilst, dann erhöht sich die Chance, einen viralen Artikel darunter zu haben, ungemein. Natürlich ist diese Strategie kein Allheilmittel und keine »eierlegende Wollmilchsau«. Manchmal musst du einfach Geduld haben, irgendwann funktioniert es. Es kann durchaus einen Monat oder zwei dauern, bevor ein Beitrag viral geht. Das habe ich schon oft erlebt. Doch irgendwann liest einer deiner Follower deine Website und teilt einen deiner Artikel. Und plötzlich bricht die Hölle los…

Zusätzliche Informationen zum Beitrag:

(dpe)

ist freier Journalist, Spezialist für WordPress und WordPress Sicherheit und ist im Internet unterwegs, seit es in Deutschland existiert. Seit 2012 schreibt er für DrWeb. Nebenbei ist er Autor mehrerer E-Books zu den Themen Lebenshilfe, Marketing und WordPress.

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ati
Gast
ati
3 Monate 25 Tage her

Weniger „smart“: Englischer Text auf deutschem Ortsschild. Sieht bescheuert aus.

heubergen
Gast
heubergen
3 Monate 25 Tage her

Qualitativer Artikel? Weiss jetzt nicht ob ich weinen oder lachen sollte…

Karsten
Gast
Karsten
3 Monate 25 Tage her

Selten so einen Blödsinn gelesen.

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