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27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test

2. August 2010
von

Bloggen ist eine Onlinetätigkeit. Konsequenterweise bloggen die meisten Menschen daher auch so. Zumeist verwenden sie dafür die Backends der einschlägigen Systeme. Diese sind indes mindestens qualitativ stark unterschiedlich. Während WordPress noch über ein recht komfortables und umfangreiches Admininterface verfügt, sind andere Systeme wie etwa Blogspot/Blogger hinsichtlich ihrer Funktionalität doch stark limitiert. Spätestens wenn man als Blogger für verschiedene Systeme schreibt, wünscht man sich einen Editor, der übergreifend einsetzbar ist. Wir haben uns das vergleichsweise große Angebot dieser sogenannten Offline-Editoren einmal näher angesehen.

Ungeduldige springen am besten gleich zur Zusammenfassung und (Kauf)Empfehlung ans Ende des Artikels.

Neben dem Vorteil, bloggen zu können, ohne die Bedienung verschiedener Backends erlernen zu müssen, ist Offlinebloggen interessant, weil man eben nicht online sein muss, um zu schreiben. Eine lange Zugfahrt lässt sich mit Offlineeditoren ebenso sinnvoll nutzen wie ein relaxter Strandaufenthalt mit plötzlich einsetzender Inspirationsphase oder eine beliebige andere Situation, in der kein, kein kostengünstiger oder kein stabiler Internetzugang verfügbar ist. Besonders interessant für Auftragsautoren ist die Fähigkeit der meisten Offlineeditoren, die Beiträge mitsamt Bildmaterial etc. komplett fertigstellen zu können und sie dann nur noch hochladen zu müssen. Die Editoren kümmern sich eigenständig um die richtigen Uploadverzeichnisse für Bilder, sowie etwa erforderliche Thumbnails. Betreiber mehrerer Blogs können erst einmal drauf los schreiben und später dann entscheiden, welcher Beitrag in welchem Blog veröffentlicht werden soll.

Blogeditoren mit Potenzial

BlogDesk

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Mit BlogDesk von Johannes Oppermann experimentierte ich schon vor Jahren. Immerhin befindet sich BlogDesk bereits seit 2006 in der Zweinuller-Versionslinie. Der letzte größere Entwicklungsvorgang ist allerdings auch schon zwei Jahre her. So kann man BlogDesk (BD) zwar nicht gerade eine rasant innovativen Lebenszyklus bescheinigen, jedoch ist BD in seiner jetzigen Darrreichungsform dennoch ein aktueller Wettbewerber.

Ich persönlich ziehe BD dem Windows Live Writer deutlich vor. Das liegt vor allem am eingängigen und übersichtlichen Bedienkonzept. BD bietet nur die nötigen Elemente in einer eingängigen Benutzeroberfläche. Nachteilig ist lediglich, dass man Beiträge nicht als Entwurf veröffentlichen kann, was bei den meisten mobilen Bloggern aber eher zum Standard gehören dürfte, der Hobbyblogger wird sich daran nicht stören.

Komfortabel ist auch das Bildhandling. Sogar Bearbeitungswerkzeuge hält BD parat. Bereits veröffentlichte Beiträge lassen sich in BD herunter laden und bearbeiten. Für fortgeschrittene WordPress-Nutzer interessant kann die Fähigkeit sein, auch benutzerdefinierte Felder verwenden zu können. Für den mobilen Blogger, der während langer Zugfahrten ohne Internetzugang Beiträge für sein Blog vorbereiten will, ist BD nahezu ideal geeignet. Aufgrund des zähen Entwicklungsfortschrittes unterstützt BD recht neue Funktionalitäten, wie das Editieren von WP Pages natürlich nicht.

BlogJet

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BlogJet für Windows von Coding Robots liegt seit einigen Wochen in der Version 2.5 vor und zeigt, dass es auch heute noch sehr aktiv entwickelnde Blogeditorprogrammierer gibt. Dabei soll der einzige kleine Nachteil von BlogJet direkt zu Beginn benannt werden. Mit einem Preisschild von 40 $ versehen, gehört BlogJet zu den Lösungen, die man nicht spontan kauft. Glücklicherweise steht eine Testversion zur Verfügung, anhand der das Programm auf Herz und Nieren geprüft werden kann.

Aufgrund der aktiven Entwicklung ist BlogJet neben den Standardfunktionen auch in der Lage, neue Funktionalitäten wie die statischen Pages in WordPress, TypePad oder Movable Type zu bedienen. Zudem bietet BlogJet eine sehr breite Unterstützung für Blogdienste und -installationen. Hier finden sich sämtliche gängigen Vertreter. Mit einer Integration in Feedreader wie den FeedDemon und der Integration von BlogJet-This-Buttons in die gängigen Browser zeigt BlogJet, welche Zielgruppe es bedienen will. Besonders nützlich ist die Software zweifellos für den Newsblogger, weshalb es wohl auch von etlichen Probloggern aus diesem Segment verwendet wird.

Nachteile sind mir während meines Tests keine aufgefallen, wenn man davon absieht, dass die GUI nur auf englisch zur Verfügung steht. Ansonsten gibt es viel Licht. Posts lassen sich auch als Entwürfe veröffentlichen. So kann der Feinschliff und die Freigabe später übers Backend laufen. Die Bildbearbeitung erlaubt sogar das Anlegen eines physikalischen Thumbnails vom verwendeten Bild. Andere Editoren skalieren lediglich per height und width den Anzeigebereich herunter, was für exorbitante Ladezeiten sorgt. Eine Flickr-, sowie eine YouTube-Anbindung ist ebenso vorhanden. BlogJet bietet eine automatische Rechtschreibkorrektur, für die auch eine deutsche Bibliothek verfügbar ist. Und der Herr weiß, dass es viele Blogger da draußen gibt, die eine solche Funktion herbeisehnen sollten.

Gegen BlogJet spricht demnach nur der Preis. Wer jedoch einen professionellen Anspruch an sein Blog stellt und dabei auf Offlineeditoren zurück greifen will, der macht mit BlogJet und seinen durchdachten Funktionen, wie etwa dem Live-Wordcount garantiert nichts falsch.

Blogo

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Blogo ist ein Blogeditor für Mac OS und mit 76 MB das Schwergewicht unter den Maceditoren. Mit einem ganz eigenen optischen Konzept versehen, wirkt Blogo zumindest im Vergleich zu den anderen Mac-Kandidaten ungewöhnlich und anders. Diese Andersartigkeit in Optik und Bedienkonzept hat für den User positive Effekte. So ist Blogo in der Tat schon fast intuitiv zu bedienen.

Die Textbearbeitung kann per Rich Text oder HTML erfolgen, wobei der HTML-Editor leider kein Syntax Highlighting bietet. Die wesentlichen Formatierungsbefehle befinden sich rechts neben dem Textfenster. Von Nachteil ist, dass es weitere nicht gibt. Wer also Überschriften formatieren will, muss das per HTML-Tags von Hand erledigen. Da bieten andere mehr.

Glänzen kann Blogo indes in Sachen Bildhandling. In eine kleine Dropbox unterhalb des Textfensters lassen sich Bilddateien ziehen, die dann in den Text eingefügt werden. Hierfür stehen weitere Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. So kann Blogo ein physikalisches Thumbnail nach Ihren pixelmäßigen Einzelvorgaben oder anhand der Standardblogkonfiguration erzeugen und auch das Hauptbild lässt sich skaliert hochladen. Damit bietet Blogo die beste und vor allem intuitivste Methode zur Bildbearbeitung in einem Mac-Client.

Auf der Negativseite steht, dass andere Dateien nicht eingefügt werden können. Zudem soll Blogo zwar in der Lage sein, statische Pages zu erzeugen oder zu bearbeiten. Mir gelang es jedoch nicht, dieses Feature ausfindig zu machen. Ansonsten können sich WordPressnutzer über die Unterstützung für Custom Fields freuen.

Zu Vorschauzwecken kann Blogo automatisch ein Template auf der Basis Ihres Originalblogdesigns erzeugen. Es ist das vollständigste des ganzen Testfelds, komplett mit Header etc. Während des Tippens zählt Blogo nicht nur Ihre Wörter, sondern auch die getippten Zeichen. Praktisch, wenn man auf der Basis bestimmter Mindest- oder Höchstmengen arbeitet. Zu diesem Profifeature gesellt sich noch eine Rechtschreibprüfung hinzu, die man grundsätzlich jedem Blogger anraten sollte. Die Programmoberfläche ist zwar nur in englischer Sprache verfügbar, die Rechtschreibprüfung funktioniert jedoch auch in deutschen Texten.

Neben dem Bloggen lässt sich Blogo auch zum Microbloggen verwenden. Die Verknüpfung mit meinem Twitteraccount funktionierte einwandfrei, über ein zusätzliches Viewerfenster kann die eigene Timeline angezeigt werden. Listen werden allerdings nicht unterstützt. Ehrlicherweise soll auch gesagt sein, dass es sich hier zwar um ein nettes Feature handelt, dieses jedoch einen ernsthaften Twitterclient wie Echofon oder Socialite oder Tweetdeck nicht im Ansatz ersetzen kann.

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Im Ergebnis macht Blogo den besten Eindruck unter den Mac-Kandidaten im Test. Lediglich die nicht sehr breite Vielfalt an Formatierungsbefehlen, sowie die fehlende Dateiunterstützung trüben den guten Eindruck etwas. Dennoch sind die 25 $, die Hersteller BrainJuice verlangt, gut angelegtes Geld. 21 Tage lässt sich Blogo testen, bevor eine Lizenz erforderlich wird.

Deepest Sender

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Deepest Sender ist eine kostenlose Firefox-Extension und als solche auf allen Plattformen verfügbar, auf denen der Firefox läuft. Die Integration in den Browser bringt immanente Vorteile mit sich. So ist es etwa problemlos möglich, Links, Texte etc. aus dem Browserfenster nach Deepest Sender (DS) zu übernehmen. Aktuell ist die Version 0.9.3 vom 2. Juni 2010.

Von den Funktionen her zeigt sich DS als eher rudimentärer Editor. Bilder lassen sich beispielsweise nur via URL einfügen, interessant ist allenfalls das Hotllinking via Drag und Drop aus dem Browserfenster in die Sidebar. Nur, wann benötigt man das mal. Ansonsten bietet DS nichts besonderes, wenn man davon absieht, dass Geolocation und das Erkennen des eben gespielten Songs möglich sind. DS spricht, wenn überhaupt jemanden, dann den Hobbyblogger an, der hauptsächlich Webcontent repostet und mit kleinen bis kleinsten Anmerkungen versieht.

ecto

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ecto ist eine Mac-Anwendung, die mit rund 16 MB Größe und rund 20 Dollar Lizenzgebühr zu den Leichtgewichten im Test gehört. Die Software ist seit etwa 2 Jahren nicht mehr aktualisiert worden und scheint auch schon zuvor von einem eher retro orientierten Programmierer gepflegt worden zu sein. Anders kann ich mir die sehr hausbackene Optik nicht erklären. 2008 wurde ecto von Illuminex übernommen und seither offenbar nicht mehr angepackt. Stattdessen arbeitete Illuminex auf der Basis von ecto an iBlogger, einer iPhone-App, die ich weiter unten wenig euphorisch noch vorstellen werde.

Zu den Funktionen: Bei einer derart betagten Version überrascht es nicht, dass ecto neue Funktionalitäten wie Pages nur insoweit unterstützt, als es vorhandene Pages lesen und bearbeiten kann. Auch recht neue Features wie die Custom Fields in WordPress werden von ecto ignoriert.

Hinsichtlich der Bildbearbeitungsfunktionen kann ecto überzeugen. Anders als viele andere Editoren, ist es in der Lage, Bilder physikalisch zu skalieren und sogar zusätzliche Thumbnails zu erzeugen. Bearbeiten lassen sich Texte als Rich Text oder als HTML mit eingeschränktem Syntax Highlighting. Die größte Unterstützung bietet ecto für Blogs mit Movable Type API.

Positiv ist der Übersichtsscreen vorhandener Beiträge zu vermerken. Dieser populiert sich automatisch und zeigt die letzten Beiträge in akzeptabler Optik an. Negativ ist der Medienmanager, der lediglich Bilder, Videos und Musik ohne jede Modifikationen übernehmen kann. Auch der sog. Amazon- und der Flickr-Helper können nicht überzeugen. Die Handhabung ist zu unkomfortabel. Positiv für manche mag sein, dass man anstelle des integrierten Editors auch bereits installierte wie TextWrangler etc. einbinden kann.

ecto wirbt mit der Lokalisierung. Schaut man sich allerdings die deutsche Lokalisierung an, stellt sich die Frage, worin diese besteht. Random Deutsch würde ich sagen. Das meiste in der GUI ist weiterhin englisch.

Probloggerfeatures, wie Veröffentlichen als Entwurf sind nicht verfügbar. Die Website des Produktes verspricht Features ohne Ende, allerdings lassen sich diese in der GUI nur schwer finden. Mag sein, dass ecto auf den zehnten Blick mehr bietet, als ich im Test erkennen konnte. Immerhin gibt es einen unproblematischen Wordcount. Für mich ist jedoch insgesamt eine intuitive Bedienung ein Qualitätsmerkmal an sich. ecto kann 21 Tage getestet werden, bevor man um einen Kauf nicht mehr herum kommt.

MacJournal

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MacJournal für knappe 40 $ ist mitsamt seinem weiter unten vorgestellten iPhone-Derivat für mich die Enttäuschung des Testfelds. Dabei schätze ich Mariner Software ansonsten durchaus.

Nach dem Download und Aufruf des mit rund 71 MB zweitschwersten Mac-Blogeditors versuchte MacJournal zunächst minutenlang ein Backup anzulegen. Kein guter Start. Das lässt sich zwar abbrechen, danach steht man allerdings im Freien und muss zu Fuß seinen Blog einrichten. An dieser Stelle greifen bei allen anderen Testkandidaten die Kontoassistenten. Überhaupt ist bei MacJournal viel Handarbeit angesagt. Die Funktionen sind da, nur finden musst Du sie selbst.

Auch ungewöhnlich ist die Wortwahl. So heißen Tags hier Etiketten. Unverständlich, warum hier an etablierten Begrifflichkeiten herumgedolmetscht wird. Wichtiger wäre eher die Unterstützung von WP Custom Fields, die allerdings nicht besteht. In Sachen Formatierung suggeriert MacJournal, dass das Web Word wäre. Jede installierte Schriftart lässt sich wählen. Spätestens an dieser Stelle verliere ich das Interesse an MacJournal.

Nach vergeblicher Suche nach Bildbearbeitungsfunktionen, die aber mit Sicherheit irgendwo vorhanden sein werden, beende ich den Test. Schließlich gibt es Software, die den Blogger bestens unterstützt, ohne dass er erst intensivst nach dieser Unterstützung suchen muss. MacJournal kann 15 Tage lang getestet werden, bevor es eine Lizenzeingabe erfordert.

MarsEdit

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MarsEdit ist ein mit rund 14 MB verhältnismäßig leichtgewichtiger Blogeditor für die Mac-Plattform. Der Preis von rund 40 $ ist da schon weniger leichtgewichtig. MarsEdit bietet während der Ersteinrichtung die Blogdienste Blogger und WordPress an, lässt sich aber natürlich auch frei konfigurieren. Mit meinem selbstgehosteten WordPress-Blog arbeitet er einwandfrei zusammen.

Dabei gefällt besonders das gute Beitragsmanagement, das übersichtlich die letzten Blogbeiträge, zwar nicht im Originallayout, aber doch ansprechend auflistet. Will man unbedigt sein Originallayout sehen, so kann man in MarsEdit ein entsprechendes Template hinterlegen. Anders als andere Editoren im Testfeld bietet MarsEdit die Möglichkeit, auch die relativ neuen statischen Pages in WordPress zu bearbeiten und zu erzeugen. Bei der Erstellung/Bearbeitung von Beiträgen und Pages kann der Nutzer zwischen Rich Text Ansicht und HTML-Tag-Ansicht wählen. Die Ansicht kann jederzeit, wenn auch nicht so komfortabel wie man sich das wünschen würde, gewechselt werden.

Wichtig für (manche) WordPress-User: Die Custom Fields neuer WP-Generationen werden nicht unterstützt. Die Möglichkeit, den Timestamp von Beiträgen zu ändern, um etwa Beiträge im Voraus zu planen, ist nur unkomfortabel per Menü zu erreichen. Hingegen können Beiträge als Entwurf veröffentlicht werden und stehen dann im Backend für den Feinschliff zur Verfügung. Insgesamt hinterlässt die GUI einen zwiespältigen Eindruck. Die meisten Funktionen sind zwar zu finden, könnten aber besser platziert sein.

Interessant bei den Bildbearbeitungsfunktionen ist, dass MarsEdit in der Lage ist, Bilder auf Zielgröße zu zu schneiden. Wähle ich zum Upload ein Bild der lokalen Festplatte mit sagen wir 1000 x 1000 Pixeln aus und setze in MarsEdit Breite und Höhe auf jeweils 450 Pixel, so wird tatsächlich das Bild mit 450 x 450 hochgeladen. Andere Editoren verkleinern lediglich per Setzen von width und height die Ansicht. Integriert ist ebenso eine Zugriffsmöglichkeit auf den eigenen Flickr-Account. Bereits hochgeladene Bilder werden im lokalen Media Manager gecached und können so jederzeit erneut per Klick eingefügt werden.

Mit dem MarsEdit-Bookmarklet ist der Editor aus jedem Browser heraus schnell erreichbar, um Content zu reposten oder zur Grundlage eigener Artikel zu machen. Neben der integrierten Textbearbeitungsengine können auch externe Editoren wie etwa TextWrangler und andere eingebunden werden.

ScribeFire

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ScribeFire ist eine kostenfreie Erweiterung für Firefox, Safari und Chrome. Dieser Tage ist für Firefox die Erweiterung ScribeFire Next erschienen, die die FF-Version auf die gleiche modernere Codebasis stellt, auf der ScribeFire für Chrome und Safari bereits stehen.

Alleinstellend für den Firefox ist, dass mit Next auch Bilduploads erfolgen können, was die Erweiterungsarchitektur von Safari und Chrome nicht erlaubt. Da nur der Upload und das Einbinden in voller Größe möglich ist, hält sich aber auch im Firefox der praktische Nutzen in engen Grenzen. Weiterhin ist das Layout in ScribeFire Next dynamisch, d.h. die Extension erkennt, wieviel Platz sie im Browser hat und ordnet ihre Bedienelemente entsprechend entweder unter- oder nebeneinander an.

Funktional bewegt sich ScribeFire im Rahmen des Üblichen. Positiv ist, dass Beiträge als Entwürfe hoch geladen werden können. Schön ist, dass der Editor einigermaßen Wysiwyg arbeitet, aber auch im HTML-Modus verwendet werden kann. Negativ ist, dass ScribeFire beispielsweise dem WordPress-Backend so stark ähnelt, dass man auch gleich dieses verwenden kann.

w.bloggar

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w.bloggar ist eine Freeware des Autors Marcelo Cabral und liegt derzeit in der Version 4.03 vor. Installiert zeigt w.bloggar allerdings die Versionsnummer 4.02. Mysteriös. Man merkt der Software das vergleichsweise hohe Alter deutlich an. Das WordPress-Backend ist schon fast komfortabler. Bilder können nur via URL eingefügt werden. Alternativ ist es möglich, Bilder hochzuladen und direkt im Anschluss als Img-Tag einbinden zu lassen. Nutzlos insofern, als man das Bild in voller Größe einbindet. Das allerdings leisten sich viele Editoren im Testfeld.

Formatiert wird mit HTML-Tags, Wysiwyg gibt es nur vermittels Klick auf den Tab Vorschau. Das Iconset erinnert an Firefox 1.0. Positiv: Einträge lassen sich als Entwürfe veröffentlichen und/oder in mehrere Blogs posten. Erweiterte Funktionalitäten, wie Custom Fields oder Pages werden nicht unterstützt. Interessant für Neueinsteiger könnte noch sein, dass man sich vermittels des Kontoassistenten bei verschiedenen Blogdienstanbietern einen Account zulegen kann. WordPress.com ist allerdings nicht dabei, obschon sich w.bloggar ansonsten mit seiner hohen Zahl unterstützter Dienste und Installationen nicht zu verstecken braucht.

Windows Live Writer

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Der Windows Live Writer gilt dem Vernehmen nach auf der Windows-Plattform als bester Blogeditor überhaupt. Wer sich nun wundert, dass ausgerechnet Microsoft in dieser Richtung aktiv ist, könnte sich dafür interessieren, dass das Produkt ursprünglich gar nicht von Microsoft entwickelt wurde. Vielmehr begab sich um 2001, als eine Softwareschmiede namens Macromedia eine Softwareschmiede namens Allaire übernahm, die zu diesem Zeitpunkt für ihre Produkte Cold Fusion und Homesite in Webentwicklerkreisen recht hohes Ansehen besaß. Der Gründer J.J. Allaire blieb noch einige Zeit bei Macromedia, gründete in 2004 jedoch eine neue Firma namens OnFolio. Deren gleichnamiges Produkt OnFolio fand Microsoft in 2006 so interessant, dass es die Firma kurzerhand übernahm. Wenige Monate später erblickte OnFolio unter dem neuen Namen Windows Live Writer (WLW) das Licht der Welt. Zu Beginn arbeitete das Team um Allaire weiter am WLW. Ob Allaire derzeit noch bei Microsoft ist, konnte ich nicht recherchieren. (Es würde mich allerdings wundern, wäre es so…)

Heutzutage gehört Writer zu den als Live Essentials bezeichneten Programmen, die sich der Inhaber einer Live.ID kostenlos installieren kann. Prominent genannt wird Writer dabei nicht. Man kann erkennen, welchen Stellenwert MS dem Writer beimisst. Das erkennt man übrigens auch daran, dass der Entwicklerblog geschlossen wurde. Auch die vormals sogar durch MS selbst entwickelten Plugins, wie etwa das Firefox-Blog-This-Plugin sind auf einem Entwicklungsstand vor fast drei Jahren eingefroren. Nichts desto trotz muss man konstatieren, dass WLW derzeit noch fortentwickelt wird, aktuell ist die Version 2009. Wer bereits einen Blick auf die nächste Generation der Live Essentials werfen will, lädt sich am Besten die Betaversion herunter, die allerdings nicht auf deutsch verfügbar ist.

Primär als Bloggingtool positioniert, mit dem MS-Kunden die MS-eigene Plattform Spaces bestücken können sollen, ist WLW, vermutlich aufgrund seiner Herkunft in der Lage, die meisten Blogdienste und Bloginstallationen mit XML-RPC-Schnittstelle anzusprechen. Der Funktionsumfang ist weitreichend. Bereits im Auslieferungszustand ist WLW in der Lage, zusätzlich zu Text und Formatierung eine Reihe von Multimediadateien, wie Bilder, Videos etc. einzubinden. Über das Konzept der Plug-Ins lässt sich der WLW dazu bringen, weitere Formate oder weitere Funktionalitäten, wie etwa die Einbindung von Flickr oder Twitter, zu zu lassen. Leider war im Test der Zugriff auf die Plugins-Gallery nicht möglich.

Bindet man Bilder von der lokalen Festplatte ein, so kümmert sich WLW um den Upload in das korrekte Serververzeichnis. Selbstverständlich lassen sich die Bildmasse beeinflussen, so dass hochgeladene Bilder im Text nicht das Layout Ihres Blogs sprengen. Nachteilig dabei ist, dass es sich lediglich um die Beeinflussung der Anzeigemaße handelt. Es wird nicht etwa ein zweites Bild mit den verringerten Maßen erzeugt, was wesentlich Ladezeitfreundlicher wäre. Profis werden anders vorgehen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass WLW ein Sorglostool für den Nurblogger ist, der sich nicht um etwaige technische Hintergründe kümmern will. Die Zielgruppendefinition leitet sich eins zu eins aus den übrigen Live Essentials ab. Private Hobbynutzer werden denn auch mit WLW glücklich werden. Alles in allem macht man mit der Verwendung des WLW nichts verkehrt, ein zwingender Anwendungsfall, außer morgens in der S-Bahn ohne Internetzugang bloggen zu wollen, kann aber auch nicht vorgetragen werden.

Noch mehr Blogeditoren

Neben den ausführlicher vorgestellten gibt es eine Reihe weiterer Kandidaten. Dabei handelt es sich teilweise um mehr oder weniger “tote” Projekte, für die ich eine detailliertere Beschreibung nicht mehr lohnenswert erachtete, andere wiederum bieten im Vergleich zu den obigen Kandidaten einfach zu wenig. Betrachten Sie die folgende Liste daher als Not-To-Do-List.

Anconia RocketPost 2 (RP2) ist ein relativ neuer Blogeditor für Windowsnutzer. In bunter MS-Optik gehalten, gefällt er allen, die auf eine GUI mit rundlich, niedlichen Iconsets und großen Schriftgraden stehen. Funktional bietet RP2 Hausmannskost mit Ausnahme der erweiterten Bildbearbeitungsfunktionen, die auch Größenänderungen, Zuschnitte etc. ermöglichen. Wirklich interessant ist RP2 eigentlich nur für diejenigen, die einen Blog ohne Blogsoftware betreiben wollen. Hier kann RP2 mit seinen FTP-Bloggingfeatures glänzen. Nur, wer macht das schon? Hinzu kommt der Preis. RP2 ist nur kostenlos, wenn man damit einen Blog bei Blogger oder Live Spaces schreibt. Ein Blog jedes anderen Betreibers zieht eine Gebühr von 29 $ nach sich, der Betrieb beliebig vieler Blogs hebt das Salär in spe auf 49 $. Da ist BlogJet die bessere Alternative…

Bleezer steht für Windows, Mac OSX ab 10.3 und GNU/Linux zur Verfügung. Es hat bis heute keine stabile 1er Version erreicht und wird seit rund 3 Jahren offenbar nicht mehr weiter entwickelt. Zuletzt versprach der Programmierer am 1. Juli 2007, er werde die Probleme mit der Bloggerplattform kurzfristig beheben, seither hat man nichts mehr von ihm vernommen. Der Kommentarbereich seines Blogs ist nicht mehr zugänglich. Das lassen wir also mal lieber…

Bytescout Post2Blog für Windows ist ähnlich lange ohne Update geblieben. Der Hersteller erklärt das Produkt zwar einerseits zur Freeware, andererseits aber auch ausdrücklich zum “Unsupported Project”. Sogar eine Firefox-Extension, die sich allerdings nicht im Mozilla-Repository wiederfinden lässt, steht bereit. Der Fall ist klar, die Software wird nicht fortentwickelt. Für mich ist dieser Faktor stets ein Knockout-Kriterium. Warum soll ich Zeit und Mühe in das Erlernen einer Uraltsoftware stecken, die zwar möglicherweise heute am Tag noch funktioniert, aber morgen, nach der nächsten Änderung an WordPress, Blogger etc. nicht mehr?

myBlogEdit ist ein leichtgewichtiger Editor für die Macplattform, der für 19,95 $ verkauft wird. Ohne Lizenz ist die Version auf 15 Einträge begrenzt. Im Vergleich kann myBlogEdit in keiner Hinsicht überzeugen, da reisst auch das gute Syntax Highlighting nichts heraus. Auf meinem aktuellen MacBook Pro funktionierten viele Features gar nicht oder erst nach dem dritten Versuch. Da es aber zur Nutzung eines Offlineeditors eines erheblichen Vertrauens bedarf, flog myBlogEdit ziemlich zügig aus meinem Testfeld. Nicht einmal den Bilderupload bekam ich ans Laufen. Pffft.

Newz Crawler für Windows ist in erster Linie ein Feedreader und in zweiter Linie ein Blogeditor. Newz Crawler zielt auf Blogger, die hauptsächlich Feedinhalte reposten und erleichtert dieses Prozedere, indem es den Blogzugriff in den Reader integriert. Die Software wurde seit fast zwei Jahren keinem Update mehr unterzogen, der Hersteller betreibt ein totes Blog und die Software soll – gemessen am Leistungsumfang – heftige 24,95 $ kosten.

QTM ist ein Open Source Blogeditor für Plattformen, auf denen das QT Framework verfügbar ist. QTM unterstützt nicht Blogger, aber die übrigen Verdächtigen, wie WordPress, TypePad, Drupal etc. QTM ist nicht viel mehr als ein Texteditor mit Uploadfunktionalität, der optisch stark Neunziger ist. QTM kommt nicht im Ansatz an die Funktionalitäten anderer hier vorgestellter Editoren heran, unterliegt einem äußerst zähen Entwicklungszyklus und kann insgesamt getrost ignoriert werden.

Qumana steht für Windows, Mac OSX und sogar für Linux zur Verfügung. Aktuell ist die Version 3.2.3 auf Windows und 3.2.4 auf den beiden anderen Plattformen. Ich versuchte zunächst den Test unter Windows, konnte jedoch nach Fertigstellung der Grundkonfiguration keinen neuen Eintrag erzeugen. Auch das Droppad, das eigentlich dazu dienen soll, Bilder etc. per Drag and Drop einzubinden, funktionierte bei mir nicht. Unter Mac OSX konnte ich dann zwar neue Einträge erzeugen, jedoch konnte mich die Benutzeroberfläche mitsamt Darstellungsoptik nicht im Mindesten überzeugen. Das Einfügen von Bildern funktionierte allerdings auch auf dem Mac nicht. Sehr aufdringlich ist, dass an allen Ecken und Enden darauf hingewiesen wird, man solle doch seinen Blog vermarkten und mit sog. Q-Ads (jetzt: AdGenta) ausstatten. Hierfür steht eigens ein dicker Button “Werbung einfügen” bereit. Nicht mein Ding…

WB Editor 3 basiert auf dem Microsoft .NET Framework 2.0 und verbindet Bloggen und Browsen (unter Verwendung des IE). WB Editor ist seit Jahren keinem Update mehr unterzogen worden, wird aber nach wie vor für knappe 30 Euronen zum Kauf angepriesen. Der letzte Blogeintrag des Herstellers stammt aus Mai 2007, das “neue” Supportforum ist bereits im Nirvana der Netzweiten verschwunden. Eine Version 4 wurde schon im Dezember 2004 per Roadmap angekündigt. Finger weg!

Zoundry Raven für Windows ist als ambitioniertes Projekt gestartet und sollte der Next Generation Blogeditor werden, quasi das Beste seit Bier in Dosen. Die Euphorie hielt nicht lange vor und so beschloss man, Raven in die Open Source Community zu entlassen. Das war im Februar 2009 und markiert gleichzeitig den letzten Eintrag im Corporate Blog von Zoundry LLC. Offenbar hat die Open Source Community auch nicht gerade auf Raven gewartet und so kann man der Projektsite bei Google Code entnehmen, dass sich seither nichts getan hat. Die aktuell weiterhin zum Download verfügbare Version entspricht einem Entwicklungsstand von ungefähr August 2008. Bloß nicht…

Yabet ist ein ganz frischer Blogeditor für Windows und Linux, der zur Zeit in der Version 0.1 Beta vorliegt. Er wird unter der GNU-Lizenz bereit gestellt und soll dereinst alle möglichen Blogformate unterstützen. Ich habe das immerhin 12 MB schwere Paket herunter geladen und kurz angetestet. Positiv ist, dass Yabet nicht installiert wird, sondern aus dem Verzeichnis heraus gestartet werden kann. Negativ ist, dass Yabet zur Zeit nahezu nichts leistet und dabei noch stetig abstürzt. In einem guten Jahr mag es sich vielleicht lohnen, noch einmal auf der Yabet-Projektseite bei Google-Code vorbei zu schauen, heute aber nicht…

Blogeditoren für iPhone und iPad

Im Folgenden stelle ich noch einige Editoren für iPhone/iPad vor. Selbst getestet habe ich die Editoren nur, wenn es eine für das iPad optimierte Version gibt, da ich ernsthaftes Bloggen auf dem iPhone-Display für absurd halte.

BlogPress ist für 2,39 € im Appstore erhältlich. Zu diesem Preis kann es sowohl auf dem iPhone, wie auch auf dem iPad in einer optimierten Version genutzt werden. BlogPress unterstützt die gängigsten Plattformen, darunter WordPress, Blogger, TypePad, Drupal, Joomla und Live Journal. Während meines Test stürzte BlogPress gelegentlich ab, verlor dabei jedoch keine Daten. Leider kann BlogPress nicht mehr wie bislang in einer Liteversion kostenlos ausprobiert werden. Die 2,99 € indes können jedenfalls iPad-Nutzer gefahrlos in die Hand nehmen, ohne sich im Nachgang übermäßig ärgern zu müssen.

BlogWriter aus dem Hause Virtuesoft kann als Text-Only-Version kostenlos ausprobiert werden, die Vollversion, die dann auch Fotos verwaltet, kostet derzeit 1,59 €. Das letzte Update ist gute neun Monate her, was im Appgeschehen unüblich ist und – vorsichtig formuliert – darauf hindeutet, dass der Programmierer nicht mehr mit dem ganz großen Elan an die Sache herangeht. In den Rezensionen zum Produkt klingt Durchwachsenheit durch. Eine iPad-Version existiert nicht.

iBlogger ist entstanden auf der Basis von ecto und unter Mitarbeit dessen Autoren. Von daher sind die Erwartungen groß. Leider kann iBlogger, das für stolze 7,99 € im Appstore verkauft wird, diesen Erwartungen nicht gerecht werden. Sicherlich muss man iBlogger die breite Blog(system)unterstützung zu Gute halten. Sie werden kaum einen in der Praxis genutzten Blogdienst finden, der nicht mit iBlogger zu bestücken wäre. Ansonsten aber bietet iBlogger für seinen recht hohen Preis gemessen an anderen iPhone-Apps, nicht mehr, als die TypePad- oder die WordPress-App für noppes. Eine für das iPad optimierte Version ist bislang nicht verfügbar.

MacJournal for iPhone ist nicht nur zufällig namensgleich mit dem weiter oben bereits beschriebenen MacJournal. Es stammt aus derselben Schmiede und arbeitet auch mit dem Desktop-Pendant zusammen. Die App kann sich, wenn sie mit ihrem Wirt, dem iPhone im selben Funknetzwerk ist wie ein Mac, auf dem MacJournal installiert ist, mit dem Bestand in MacJournal synchronisieren. Klingt erst einmal gut, bringt letztlich wenig und ist mit 3,99 € deutlich überzogen, zumal es nicht einmal eine optimierte iPad-Version gibt.

TypePad for iPhone ist eine kostenlose App für iPhone und iPod Touch, die ausschließlich TypePad-Blogs unterstützt. Eine iPad-optimierte Version ist nicht verfügbar. Mit einer vergleichsweise guten Bildbearbeitung und einer Twitteranbindung ist TypePad for iPhone eine vernünftige Lösung, sofern man eben ausschließlich mit TypePad bloggt und kein iPad besitzt.

WordPress for iOS ist eine Open Source iPhone/iPad-App, die ausschließlich WordPress-Blogs bearbeiten kann. Da WordPress den Löwenanteil aller Blogs stellen dürfte, ist das zunächst kein Nachteil. Unterstützt werden selbst-, wie auch fremdgehostete Blogs auf wordpress.com. Auf dem iPad nutzt die App den größeren Screenspace sinnvoll aus. WordPress eignet sich eher weniger für das ausdauernde, textreiche Bloggen und auch die Bildverwaltungsfunktionen sind eher rudimentär. WP for iOS ist aber ein prima Admintool für die Kommentarmoderation.

Tumblr ist der offizielle Bloggingclient des Tumblr-Systems und kostenlos im Appstore verfügbar. Der Client kann alle Medien, die getumbled werden können, verarbeiten und bietet dem mobilen Tumblr alles, was er/sie brauchen könnte. Außer einer iPad-Version. Hier sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass es eine ganze Reihe weiterer Tumblr-Clients gibt, darunter Tumbliking, der auch iPad-Support bietet, dabei aber hinsichtlich des Medienportfolios eingeschränkt ist. Da er gratis ist, kann ein Blick nicht schaden…

Schnellzusammenfassung und (Kauf)Empfehlung

Sie wollen nicht den gesamten hochinteressanten Text lesen, sondern nur wissen, welchen Editoren Sie denn jetzt wählen sollen? Okay, hier kommt´s:

  • Windowsanwender nehmen BlogJet (1. Wahl, aber 40$) oder BlogDesk (2. Wahl, aber kostenlos).
  • Macanwender nehmen Blogo für 25 $. Auch gut ist MarsEdit, aber der Mehrpreis von 15 $ rechtfertigt sich nicht.
  • iPhone-/iPad-Anwender nehmen BlogPress (2,39 €).

(mm),

ist seit 1994 im Netz unterwegs, aber bereits seit fast 30 Jahren in der IT daheim. Seit 2008 schreibt er für Dr. Web, seit 2012 ist er Chefredakteur des Magazins. Man findet ihn auch auf Twitter und Facebook, aktiver ist er allerdings auf Google+.

18 Kommentare zu „27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test
  1. [...] Bei Dr. Web ist heute mein Riesentext zum Thema Offlineblogeditoren online gegangen. Mit über 4500 Wörtern und 27 getesteten Editoren ist es einer meiner längsten Beiträge überhaupt geworden. Also, schnell mal rüber und reinschauen, wenn´s interessiert… [...]

  2. Carsten am 2. August 2010 um 19:27

    Vielen Dank für den ausführlichen und interessanten Beitrag. Ich verwende seit Jahren Blogdesk (auch wenn es schade ist, dass da nichts mehr passiert). Blogdesk bietet alles was ich brauche, daher gibt es für mich keine Gründe auf ein anderes System umzusteigen! Trotzdem sehr interessant mal eine gute Übersicht über alle Systeme zu erhalten..

  3. sacrion am 3. August 2010 um 01:32

    Interessanter Artikel, aber der größte Teil aller Blogger werden diese Art von Software wohl niemals brauchen.

  4. Lesenswerte Artikel 2. August 2010 am 3. August 2010 um 07:05

    [...] 27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test Ich benutze seit Jahren Blogdesk. Wird leider anscheinend nicht mehr weiterentwickelt. [...]

  5. [...] 27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test. Ganz nett, aber wer ist denn heute noch offline? (Außer bei der Deutschen Bahn, natürlich.) [...]

  6. Webseiten Design am 3. August 2010 um 14:24

    Ein sehr guter und interessanter Artikel, aber ich denke, dass man solche Editoren kaum nutzen braucht, da es schließlich worldpress gibt und man mit diesem Blogeditor meiner Meinung nach sehr gut arbeiten kann.

  7. Rene am 3. August 2010 um 16:55

    Ich persönlich nutze derartige Software ganz gerne auf dem Weg zur Arbeit auf dem Netbook, macht sich gut.

    Schöner ausführlicher Test für Mac und Windows Software. Auch nett das Software erwähnt wird die nicht weiterentwickelt wird. Aber leider wurden Alternative OS zu stümperhaft behandelt. Editoren für Symbian fehlen gänzlich.

  8. Bernhard am 3. August 2010 um 18:00

    Und bitte – was wird Linux-Usern emphohlen?

  9. [...] 27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test: Ein Test von diversen Offline-Blogeditoren, da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. [...]

  10. Jeffrey am 6. August 2010 um 18:57

    Ich arbeite schon fast seit einem Jahr mit dem Windows Live Writer und bin sehr zufrieden damit.

    Kann alles was ich benötige und ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich.

  11. bee am 7. August 2010 um 22:34

    Vielen Dank für diese Übersicht! BD nutze ich schon lange und sehr unregelmäßig, werd mal BlogJet testen. Leider kommt auch das offenbar nicht mit Subkategorien klar, die stellt er (ebenso wie BD) alle alphabetisch und nicht nach Oberkategorien dar. Naja, ich sollte meine Kategorien ja soweit kennen, dass das nicht groß stört ;)

  12. iReview 31/2010 - iPad, iPhone - ApfelBlog am 8. August 2010 um 12:30

    [...] Hersteller versprachen Besserung – umgesetzt hat seine guten Vorsätze allerdings nur Apple.27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test – Für Blogger welche lieber mit einer Software schreiben als im Browser… AKPC_IDS [...]

  13. [...] via 27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test | iPad, iPhone, Schrift, Software,…. [...]

  14. [...] dr. web Schlagwörter:BlogDesk, BlogJet, Blogo, BlogPress, BlogWriter, Deepest Sender, Drupal, ecto, [...]

  15. Tom am 12. Oktober 2010 um 20:44

    Toller Artikel.

    Die Frage bleibt für jeden einzelnen: wie nützlich ist solch ein Tool für mich wirklich?

    Wie sacrion schrieb glaube ich auch das die wenigsten von uns solch ein Progrämmchen brauchen.

    Ich für meinen Teil bleibe beim WordPress integrieten TinyMCE :-D

    -Tom-

  16. Kathryn am 20. August 2012 um 20:02

    Ich hab die letzten zwei Jahre mehrere Editoren ausprobiert, soweit das geht, denn der Artikel ist ja schon ein wenig älter. Am besten fand ich immer noch den Windows Live Writer, mittlerweile bin ich allerdings auf einen Mac umgestiegen, also suchte ich nach einer ähnlichen Alternative. Aber: leider kommt meines Erachtens nichts an den Windows Live Writer heran, deswegen bleibe ich auch beim WordPress-Editor.

  17. [...] 27 Offline-Blogeditoren für Mac, Windows und iPhone/iPad im Test – Dr. Web Magazin: “MarsEdit [...]

  18. [...] von Programmen. Wer sich damit etwas intensiver auseinandersetzen möchte, findet auf der drweb-Seite eine ausführliche [...]

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